Heurige, Wein

Es muass a Welschriesling sein

Irgendwie wartet man schon schon darauf, daß die Tafel mit dem Buschen und dem Namen Ackerl/Kleinhöfleinerhof wieder draussen hängt und zwar am Heurigenhinweisschild im Kreisverkehr am Ende von Eisenstadt Richtung Mattersburg mit der Abzweigung nach Kleinhöflein, dem heimlichen Grinzing von Eisenstadt – nur viel sympathischer !
Und wenn dann ausgsteckt is’, beim Ackerl, dann muss man schon mit Stunden des Aufenthalts rechnen, denn wenn man einmal beim Ackerl sitzt, dann sitzt man, und kann sich wirklich nur schwer losreißen, man könnte ja noch dieses probieren und jenes. Am Ende sind es dann immer die verflixt guten Mehlspeisen, die dann doch noch Platz haben, wie z.B. die weltberühmte Eierlikörtorte, oder auch der Topfenstrudel und saisonale Geschichten wie die Maronischnitte, für die heurigen Herbst wohl jede Maroni, die in der Umgebung von Eisenstadt gewachsen ist, verarbeitet wurde.

Für den typischen Heurigenhunger gibt es aber natürlich jede Menge ausgesuchte, pikante Köstlichkeiten, die perfekt zum Wein harmonieren, allen voran der Schweinsbraten, schon ein Topklassiker des Hauses oder auch Ausgesuchtes, die man einfach nicht überall sonst beim Heurigen bekommt, wie z.B. Roastbeef oder auch das Hammerfleisch vom Tschürtz. Wurstspezialitäten, wie Blunzen oder Bratwürstel und Grammeln kommen aus der hauseigenen Schlachterei. Interessant ist auch die Saisonkarte, die je nach Jahreszeit wechselt. Da gibt es z.B. im Herbst Erlesenes aus der Wildküche und im Frühling feine Leichtigkeiten.

Im Sommer fühlt man sich hier übrigens wie in einem mediterranen Garten eines italienischen Landgasthofes. Den riesigen schön gestalteten Innenhof zieren ca. 60 Oleander die zum Teil schon 90 Jahre alt sind und ,so erzählt uns Sandra, ein Hobby des Vaters sind. Sie selbst hat eine Vorliebe für Kräuter und so duftet es überall nach mediterranen kleinen Freunden, die auch als anregende Deko auf den Tischen verteilt zu finden sind. Apropos Deko, das ist übrigens ein weitere Leidenschaft, die vor allem die Damenwelt der Familie hegt. Stets passend zur Jahreszeit oder auch nach freier Fantasie ist das Heurigenlokal immer ansprechend und mit viel Liebe gestaltet und bekommt das ganze Jahr über die gewisse Wohlfühlatmosphäre.

Die Hauptrolle beim Besuch des Heurigen oder natürlich auch des Winzerhofs sind aber vor allem die Weine, die die Familie schon seit 4 Generationen herstellt. “Der Welschriesling ist unser Liebkind. Dieser Weisswein war schon zweimal Landessieger und wird auch von den Gästen am liebsten getrunken”, so erzählt uns Sandra Ackerl, die Tochter und Jungwinzerin, Geschäftsfrau, Repräsentantin des Hauses, Gastgeberin sowohl im Weinshop als auch im Heurigen und einfach toller Mensch mit Herz, mit Liebe und Gspür für den Wein.”Wein verändert sich jeden Tag so stark während der Gährung, daß ich jeden Morgen gleich in den Keller rennen muß, nur um zu sehen was weiter passiert ist im Fass.”

Auf dem Winzerhof gibt es ganzjährig Weinabhofverkauf und zwar von Montag bis Samstag. Der Heurige hat insgesamt 5 Mal ausgsteckt das Jahr über ( ca. 100 Tage ! ), und hat dann durchgehend täglich von 11-23 Uhr geöffnet. Aber auch wenn das Kulinarium nicht Saison hat, so gibt es doch einige Highlights entweder direkt im Hause Ackerl oder drumherum in Kleinhöflein. Allen voran der Winzerkirtag im Sommer, bei dem Vater Ackerl der Gründer und Organisator ist. Weiters gibt es jedes Jahr und, jetzt gerade wieder aktuell, an 2 Tagen den Weihnachtsmarkt. Es gibt Jahrgangspräsentationen, das allseits beliebte Spanferkelfest, Traktorfest uvm.

Es ist aber nicht nur das ganze Drumherum, was das Haus ausmacht, es ist z.B. die nette Begrüssung jedes einzelnen Gastes, den Vater Franz Ackerl mit Handschlag begrüßt oder auch das aufmerksame Personal, das immer Aug’ und Ohr’ offen hat und immer Zeit für ein Lächeln und einen netten Schmäh’ hat. Ebenso sind es mit Sicherheit auch die alten Rezepte der Oma, mit denen die hausgemachten Aufstriche verfeinert werden, sowie auch der Familienbetrieb an sich, der zusammenhilft, wie Mama Ackerl, die jeden Tag ab 5 Uhr in der Früh’ in der Kuchl’ steht oder die Oma, die mit ihren 83 Jahren noch die Kartoffeln schält. Das ist hier beim Kleinhöfleinerhof wohl auch das Geheimnis, das es uns so gut gehen lässt – als ob man im Urlaub bei Familie und Freunden wär’.

Kleinhöfleinerhof Fam. Ackerl
A-7000 Eisenstadt / Kleinöflein, Kleinhöfleiner Hauptstrasse 41
Telefon: +43 (0) 2682 61 4 51, Fax: +43 (0) 2682 61 4 51 – 14
Email: info@kleinhoefleinerhof.at
home: www.kleinhoefleinerhof.at

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