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Das hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit

SpringKennen Sie das auch? Wenn man so etwa im März das erste mal wieder draußen in der Sonne sitzt, spürt man förmlich die Energie, die in Form von Sonnenstrahlen wie ein warmer Guss durch einen hindurch fließt und seine ganze Kraft entfaltet. Als ob man wieder aufgeladen wird. Denn mal abgesehen von den ganzen Geboten im Bezug auf zu viel Sonne, was vorzeitige Hautalterung etc. abwehren soll, hat sie auch ihr Gutes. Zum Beispiel die Widerstandsfähigkeit des Körpers zu erhöhen und damit weniger anfällig zu sein für verschiedene Krankheiten.

Das heißt im Klartext: die Sonnenstrahlen tun nicht nur unserer Seele gut, sondern auch das Immunsystem wird gestärkt. Wie wäre es also dieses Jahr im Frühjahr mal damit zu beginnen bewusst Müdigkeit und Co. zu vermeiden und den Erkältungen, Infekten und Grippewellen schon vorbeugend den Kampf anzusagen. Was können wir im Detail dafür tun?

Hier sind vier Tipps: 

  1. Jetzt die ersten Sonnenstunden und damit Energie tanken, sprich mehr Zeit im Freien verbringen, weil jetzt der körpereigene Speicher an Vitamin D ziemlich leer ist! Vitamin D-reiche Gerichte wie Fisch, Pilze, Eigelb usw. bevorzugen, das ist gut z. B. für die Knochendichte und die Stärkung des Immunsystems
  2. Vitamin-C-haltiges Obst und Gemüse essen für mehr Widerstandskraft des Körpers und zur Stärkung der Vitalität. Zum Beispiel Zitrone, Grapefruit, Orange, Hagebutten und grüne Paprika, Sauerkraut, Petersilie. Tipp: frische Zitronen als warme Limonade genießen mit Honig und Zimt, auch topaktuelle Frucht-Smoothies oder Ginseng Produkte sind empfehlenswert.
  3. Denken Sie daran, der Verzehr von Zwiebeln, Meerrettich und Ingwer reinigt das Blut, wodurch der Widerstand des Körpers gegen eindringende Krankheitserreger um ein Vielfaches erhöht wird. Ein entscheidender Faktor für die Müdigkeit im Frühjahr sind das Fehlen wichtiger Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Enzyme, die man im Winter aufgrund von saisonalen Gegebenheiten einfach nicht frisch in Form von Obst und Gemüse auf dem Speiseplan stehen hat. Ebenso schwächt unser Immunsystem und das Enzym-Gleichgewicht, dass wir im Winter mehr Zeit drinnen vor dem Computer und Fernseher verbringen. Die langen Wintermonaten mit sonnenlosen Tagen verlangsamt den Stoffwechsel in unserem Körper und parallel dazu arbeiten die körpereigenen Selbstreinigungsprozesse schlechter, giftige Stoffe werden angesammelt. Also nichts wie raus an die frische Luft und bewegen, bewegen, bewegen!
  4. Das Frühjahr eignet sich auch optimal für eine Körperreinigung, so wie etwa ein Frühjahrsputz! Wie geht man das am besten an? Schon vor 5.000 Jahren wusste man, daß es immer ratsam ist, die Entgiftung des Körpers mit der Reinigung des Darms zu beginnen. Zu empfehlen ist die Reinigung nach dem alten Ayurveda-Ansatz, der folgende Reihenfolge vorsieht:
    • Magen-Darm
    • Leber
    • Nieren

Ich empfehle:
Den Magen-Darm-Trakt zu reinigen. Gut geeignet sind dafür fein gemahlene Flohsamenschalen. Eingenommen mit ausreichend Flüssigkeit helfen sie bei Ablagerungen im Verdauungssystem. Dazu kommt, daß das Hungergefühl nachlässt und die Verdauung besser funktioniert. Um schlanker zu werden lohnt sich also eine Schlankheitskur, die  3 bis 4 Wochen dauert. Außerdem sind Flohsamenschalen auch ein gutes Rezept bei Sodbrennen und zuviel Magensäure.
Auf zwei Dinge sollte man jedoch achten!
– die auf der Verpackung vorgeschriebene Menge von Samenschalen mit viel Flüssigkeit vermischen und sofort trinken.
– Mindestens 2 bis 2,5 Liter Flüssigkeit – besser noch mehr – sollten es sein, denn sonst droht eine Verstopfung.

Um die Leber zu reinigen, empfehle ich Ayurvedische Herbadict Tabletten – da verschmilzt altes indisches Wissen mit moderner Technologie.
Die Herbadict Tablette schützt die Leber vor schädlichen Zusatzstoffen und  Konservierungsmittel. Im Prinzip bräuchten wir alle jährlich 1 mal eine solche Kur. Abraten muss ich davon, wenn Ihre Leber nicht in Ordnung ist oder Sie eine verstopfte Galle haben.

Wie man sich denken kann, gibt es zur Reinigung der Nieren nur eines: viel trinken. Kommt natürlich darauf an, welche Art der Flüssigkeit man zu sich nimmt. Zur Reinigung der Nieren und in Folge davon auch der Harnwege eignen sich am besten diverse Tees:

Rezept für den Nierentee: 3 Einheiten Brennessel, 3 Einheiten Zinnkraut (Schachtelhalm), 3 Einheiten Löwenzahn, 1 Einheit Goldrute, 1 Einheit Hagebutte
Ein Esslöffel von dieser Mischung brühen und 5-10 Min. abgedeckt stehen lassen. Danach durch ein Sieb filtern. Täglich 1 bis  2 Tassen Tee trinken und das 4-6 Wochen lang! Wer Entwässerungstabletten nimmt, muss vor  der Kur mit seinem Hausarzt sprechen! Während der Kur sollten wir Nahrungsmittel essen, die sehr viel Kalium enthalten..

Rezept für den Petersilien Tee: 20 dkg frische Petersilien in 3 Liter kochendes Wasser geben und 3-4 Stunden lang bedeckt stehen lassen. Filtern und dann im Kühlschrank aufbewahren.  1-2 Tassn pro Tag trinken. (Achtung: Dieser Tee ist nicht geeignet, für Patienten mit Nierensteinen! Wer Entwässerungstabletten nimmt, muss vor der Einnahme den Arzt konsultieren; für Schwangere ungeeignet)

Auch die “Preiselbeere” ist eine gute Wahl, um die Nieren und Harnwege zu reinigen.
2-3 Wochen lang getrunken, treibt sie den Sand aus den Nieren. Ihr hoher Anteil an Vitamin C, Kalium, Karotin und Mineralstoffen ist wohltuend für den ganzen Körper.

Bei all den guten Rezepten überwinden wir die Frühjahrsmüdigkeit vor allem mit viel Bewegung an der frischen Luft und bewusster Ernährung. Einfach weniger Essen, dafür aber mehr genießen. Lassen Sie doch einfach mal den Stress außen vor. Ein bißchen südländische Gelassenheit und der Tag fühlt sich an wie leichte, weiße Frühlingsgardinen!

Image courtesy of surasakiStock at FreeDigitalPhotos.net

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