Paparazzi

Was taugt der Surfweltcup in Neusiedl?

Surfweltcup am Neusiedlersee: Der Umzug von Podersdorf nach Neusiedl ist geglückt. Wenn auch mit einigen Abstrichen. Die Parkplätze am See sind rar. Obwohl der Veranstalter auf seiner Homepage darauf hinweist, fährt Auto um Auto hinunter an den See – auf der Suche nach der letzten Parklücke wird jede Rasenfläche zur Parkzone umfunktioniert! Im Shuttlebus vom Nightpark zum See sitzen dagegen um drei Uhr nachmittags 5 Leute. Und der Campingplatz glänzt am ersten Sonntag des Events mit leeren Plätzen.

Der Security am Eingang meint: “Es ist alles viel größer”. Als in Podersdorf? “Da war ich nicht!” Aha. Was vielen Besuchern sauer aufstößt, ist die weitläufige Trennung von Surfen und Party. Liegt der Nightpark doch eher schon in Parndorf als in Neusiedl. Der See ist von dort aus weder zu sehen noch zu schmecken. Hat allerdings auch etwas Gutes: Vielleicht geht es in Zukunft dann wieder mehr um den Surf-Sport. Das Party-Gelände selbst könnte überall sein – in Sinabelkirchen oder in Gänserndorf. Egal.

Wie bei jedem Freiluft-Event ist man auch in Neusiedl von Petrus abhängig. Wenn’s dann halt nur 10 Grad hat, dann kommt auch kaum ein Tollhaus zustande. Insgesamt wirkt die Location Neusiedl recht kompakt, der Seeabschnitt lagebedingt kürzer wie in Podersdorf. Daher spielt sich auch mehr “im Inneren” des Geländes ab. Allerdings fehlt das See- und Strandfeeling an den zahlreichen Bars und Funparks, die mehr hinten im Grünen liegen. Der See lässt sich zumindest hier schmecken und ab und zu auch sehen.

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