Zurück ins Mittelalter

Die mächtige Burg Hochosterwitz thront über St. Georgen am Längsee in der Nähe von St. Veit an der Glan. Wer in Kärnten unterwegs ist, kommt an ihr nicht vorbei. 14 Tore führen auf einen befestigten, 150 Meter hohen Kalksteinfelsen, auf dessen Spitze sich die Burg befindet. Bequemer gelangt man mit dem Aufzug zur Burg. Besucher können sich die Rüstkammer, die Waffensammlung und die interessante Bildersammlung aus der Renaissancezeit anschauen. Allein schon wegen der tollen Fernsicht lohnt sich der Aufstieg. Mehr als 100.000 Gäste pro Jahr genießen diesen unglaublichen Blick auf ein Stück Mittelkärnten. Der Innenhof wird als Restaurant genutzt. www.burg-hochosterwitz.com

Imposant und mächtig thront sie auf ihrem 482 m hohen Vulkanfelsen: die Riegersburg. 1122 erstmals urkundlich erwähnt, war sie über Jahrhunderte Gegenstand von Türkenkriegen, Frondienst, Hexenwahn aber auch höfischem Leben im Barock und gilt heute als das Wahrzeichen der Südoststeiermark.

Es gibt drei Ausstellungen auf der Burg: das Burgmuseum, das Waffenmuseum und die Hexenausstellung.

Im Mittelpunkt des Burgmuseums steht vor allem das Schicksal zweier Frauen: das der berühmten Burgherrin Elisabeth Katharina von Galler, kurz genannt “die Gallerin” und als die “Schlimme Liesl” bezeichnet. Sie musste sich in der Männerdomäne des 17. Jahrhunderts behaupten und gab der Burg ihr heutiges Aussehen. Die zweite Frau deren Geschichte hier beleuchtet wird ist Katharina Paldauf, einer Bediensteten der Burgherrin und besser bekannt unter dem Namen die “Blumenhexe“. Sie wurde zum Opfer der steirischen Hexenprozesse und konnte infogedessen ihrer Hinrichtung nicht entkommen.

Für das richtige Burgabenteuer fehlen jetzt nur noch echte Tiere. Auch das wird auf der Riegersburg geboten. Bei einer der interessantesten Greifvogelschauen kann man Steinadler, Gänsegeier, Weißkopfseeadler, Uhus und Schneeeulen hautnah und in freier Wildbahn erleben. Erfahrene Falkner der Greifvogelwarte Riegersburg erzählen von den faszninierenden Tieren, die das Gefühl von Mittelalter und Burgleben noch authentischer machen. Alle Infos: www.veste-riegersburg.at

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Burg Forchtenstein ist als eines der bedeutendsten Wahrzeichen des Burgenlandes auf den Ausläufern des Rosaliengebirges gelegen. Die Ursprünge der mächtigen Anlage reichen bis in die Jahre um 1300 zurück. Zu sehen sind die Esterházy Schatzkammer, Waffenkammer und die Ahnengalerie. Quelle: esterhazy.at https://esterhazy.at/de/burgforchtenstein/index.do

Friesach ist als Burgenstadt bekannt, denn drei Burgen bilden die Kulisse am westlichen Berghang über dem Kärntner Ort. Vor einigen Jahren ging man der Frage nach, wie man es bewerkstelligt hat im Mittelalter solche monumentalen Bauwerke zu errichten und begann 2009 kurzerhand mit dem Bau einer eigenen Burg. Gearbeitet wird nach alten Handwerksmethoden, ohne moderne Hilfsmittel, ohne Motoren oder Elektrizität, nur mit eigener Kraft von Mensch und Tier und mit natürlichen Baustoffen wie Holz, Stein, Kalk und Wasser. www.burgbau.at

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