Katzensprung nach Bratislava

Möchte man Sightseeing mit Städtetrip und Urlaubsgefühl kombinieren und noch dazu nur knapp 80 km zum Beispiel von Eisenstadt aus fahren, so empfiehlt sich unbedingt Bratislava. Vom Burgenland ist das ein wahrer Katzensprung, der sich auf jeden Fall auszahlt.

Architektonisch wertvoll

Ein Bummel durch die schön renovierte Altstadt am linken Donauufer führt vorbei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel dem St. Martinsdom, in dem schon ungarische Könige gekrönt wurden. Sehenswert ist unter anderem auch das Alte Rathaus am Hauptplatz aus dem 15. Jahrhundert. Heutzutage befindet sich dort das Stadtmuseum. Der Primatpalais, der Sitz des Bürgermeisters, ist einer der schönsten klassizistischen Paläste der Stadt.

Natürlich lockt das unübersehbare Wahrzeichen der Donaumetropole ebenfalls zum Besuch: Die Burg Bratislava, die eindrucksvoll über der slowakischen Hauptstadt thront. Die „Novy Most“, eine asymmetrische Schrägseilbrücke, die beide Ufer auf imposante Weise miteinander verbindet, gehört mittlerweile ebenfalls zur charakteristischen Skyline der Stadt.

Es ist alles sehr gepflegt und modern – und dennoch ist der alte Glanz aus der Zeit der Monarchie noch spürbar und teilweise erhalten geblieben; der Kommunismus praktisch verflogen. Man bekommt hier ein Stückchen die Unbeschwertheit, die man von den typischen Urlaubsstädten im Süden kennt. Gaukler und Straßenmusiker klingen durch die kleinen Straßen und Gassen, die Kaffeehäuser und kleinen Restaurants laden ein hier und da einen Kaffee trinken zu gehen oder eine Kleinigkeit zu essen. Die Innenstadt ist neu gestaltet mit sehr viel Grün und schattenspendenden Bäumen. Dann sind da noch die lustigen Bronzefiguren, die einem an den am wenigsten zu erwartenden Stellen begegnen. Und natürlich nicht zu vergessen, der Charme der Donau, die mitten durch Bratislava fließt.

Sightseeing, Shopping und Kultur – Urlaubsgefühl pur

Wenn man dann seinen Ausflug hierher an einem Sonntag macht, so fällt einem beim Schlendern durch die Altstadt auf, dass die Geschäfte geöffnet haben. Sowas kann einem als Tourist im Burgenland – ebenfalls sehr auf den Tourismus angewiesen – nicht passieren! Aber genau diese Dinge sind es, die dann auch zu diesem unbeschwerten, wohligen Gefühl „im Urlaub zu sein“ beitragen.

Übrigens, auch wenn die Slowakei seit Einführung des EURO als Landeswährung seit 1. Jänner 2009 mit den Preisen kräftig angezogen hat, vor allem in der Gastronomie, so ist es trotzdem im Durchschnitt immer noch günstiger als in Österreich. Allerdings gilt, je weiter man draußen ist von der Altstadt und dem Stadtkern, desto günstiger wird es. Während der Cappuccino „drinnen“ 2,60 € kostet, bekommt man weiter draußen in einem ganz netten Kaffeehaus, in dem übrigens sehr viele Einheimische anzutreffen sind (kein Wunder!) Kaffeespezialitäten für 1,63 €. Das Glas Wein gibt es für unschlagbare 0,93 €. Hier ist auch noch der einzelne Cent was wert.

Abends kann man das reichhaltige Kulturprogramm Bratislavas genießen. Das Slowakische Nationaltheater im Eurovea-Viertel wartet mit Schauspiel, Ballett und Oper auf. Klassische Musikgenüsse bietet die Slowakische Philharmonie und das Aréna Theater (Divadlo Aréna) hat Pantomime, Theater und musikalische Themenabende im Programm. Für Partytiger gilt: Bratislava hat natürlich auch ein aufregendes Nachtleben!

Pressburg – immer wieder neu für sich zu entdecken. Ein Stück Lebensgefühl in greifbarer Nähe, vor allem vom Burgenland aus, das nicht zuletzt auch davon profitieren kann.

Shoppingzentren:
Galeria Eurovea
www.eurovea.com

Aupark
www.aupark.sk

Avion Shopping Park
www.avion.sk

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