
Neusiedl am See verbindet Stadt und See wie kaum ein anderer Ort im Nordburgenland. Vom Zentrum führt die Seestraße direkt hinunter zum Neusiedler See, während oberhalb der Stadt der Tabor einen weiten Blick über die Region bietet.
Dazwischen liegen historische Gebäude, Weinbetriebe, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten. Am Wasser warten Strandbad, Hafen und zahlreiche Möglichkeiten zum Segeln, Surfen, Stand-up-Paddeln oder einfach für einen entspannten Tag am See.
Gleichzeitig ist Neusiedl ein guter Ausgangspunkt für Radtouren. Der B10 Neusiedler See Radweg führt direkt durch die Stadt, Bahnverbindungen machen die Anreise einfach und Podersdorf, Jois, Weiden und der Seewinkel liegen praktisch vor der Haustür.
Wer Neusiedl nur als Einkaufs- oder Durchfahrtsort kennt, sollte deshalb genauer hinsehen: Für einen Tagesausflug lässt sich hier Stadt, Wein, Radfahren und Neusiedler See hervorragend miteinander verbinden.
Neusiedl liegt am Nordufer des Sees und bezeichnet sich selbst als „Stadt am See“. Die Stadt ist auch ein wichtiger Ausgangspunkt für Radfahrer; die Gemeinde führt unter anderem den B10, den B21 Richtung Donauradweg und den B29 Windradweg an.
Neusiedl am See auf einen Blick
Region: Nordufer des Neusiedler Sees
Bekannt für: See, Wein, Radfahren und Einkaufsmöglichkeiten
Sehenswert: Tabor, Stadtpfarrkirche und historisches Zentrum
Am Wasser: Strandbad und Hafen
Aktiv: Radfahren, Segeln, Surfen, SUP und Wandern
Radwege: B10, B21 und B29
Für Familien: Strandbad und Wasserspielangebote
Anreise: besonders gut mit Bahn und Auto
Ideal für: Tagesausflug, Badeurlaub und Radurlaub
Das Strandbad bietet aktuell neben dem Seezugang unter anderem einen Wasserspraypark, eine Wasser-Gatsch-Anlage, Kinderbecken und Wassersportmöglichkeiten.
Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Neusiedl am See
1. Ruine Tabor – der beste Blick über Stadt und See
Der Tabor gehört zu den markantesten Plätzen von Neusiedl am See. Die Ruine liegt erhöht über der Stadt und bietet einen weiten Blick über die Dächer von Neusiedl, die Weingärten und hinaus zum Neusiedler See.
Die Anlage stammt aus dem Mittelalter. Lange wurde vermutet, dass ihre Ursprünge bis in die Römerzeit zurückreichen, heute wird die erhaltene Mauerkonstruktion jedoch dem 14. beziehungsweise 15. Jahrhundert zugerechnet. Im Kuruzzenkrieg wurde der Tabor Anfang des 18. Jahrhunderts erobert und zerstört.
Heute kommt man weniger wegen der Ruine allein hierher als wegen der Kombination aus Geschichte und Aussicht. Wer Neusiedl zum ersten Mal besucht, sollte den kurzen Abstecher unbedingt einplanen.
Pannonien-Tipp: Am späteren Nachmittag ist die Aussicht besonders schön.
2. Hauptplatz und historische Mitte
Vom Tabor geht es hinunter ins Zentrum. Neusiedl besitzt zwar keine geschlossene mittelalterliche Altstadt wie Rust, trotzdem lohnt sich ein Spaziergang rund um Hauptplatz und Hauptstraße.
Hier konzentrieren sich Geschäfte, Cafés, Gastronomie und mehrere historische Gebäude. Auffällig ist die barocke Pestsäule am Hauptplatz, die nach den schweren Pestjahren zu Beginn des 18. Jahrhunderts errichtet wurde.
Gerade diese Mischung macht das Zentrum interessant: Neusiedl ist keine Museumsstadt, sondern eine lebendige Bezirksstadt, in der Urlauber, Einheimische, Radfahrer und Einkaufsbesucher aufeinandertreffen.
100 Jahre Stadt Neusiedl
2026 feiert Neusiedl außerdem ein besonderes Jubiläum: Vor genau 100 Jahren, 1926, wurde der damalige Markt offiziell erwähnt.
3. Stadtpfarrkirche und Kirchenpark
Die Stadtpfarrkirche Neusiedl am See gehört zu den historischen Fixpunkten des Zentrums. Zusammen mit dem Kirchenpark lässt sie sich gut in einen kurzen Stadtrundgang einbauen.
Der Park ist zugleich ein Ort des Erinnerns. Neben historischen Denkmälern befindet sich hier auch eine Gedenkstätte für jene Menschen aus Neusiedl, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, vertrieben oder ermordet wurden.
Wer vom Hauptplatz Richtung See unterwegs ist, kann Kirche und Park ohne großen Umweg besuchen.
4. Kalvarienberg – Naturdenkmal mit Panorama
Etwas außerhalb des Zentrums liegt mit dem Kalvarienberg ein weiterer schöner Aussichtspunkt. Ein Kreuzweg führt durch das Gelände hinauf, von oben öffnet sich der Blick über Neusiedl, den Neusiedler See und die Landschaft des Nordburgenlands.
Der Kalvarienberg ist nicht nur kulturhistorisch interessant, sondern auch landschaftlich besonders. Das Gebiet steht als Naturdenkmal unter Schutz. Am Fuß befindet sich außerdem die barocke Johanneskapelle.
Wer gerne zu Fuß unterwegs ist, kann den Besuch mit einem der ausgeschilderten Wege rund um Neusiedl verbinden. So wird aus einer einzelnen Sehenswürdigkeit eine kleine Wanderung mit Aussicht.
Kleine Wanderidee
Wer Tabor und Kalvarienberg verbinden möchte, kann Teile der lokalen Wanderwege nutzen. Das offizielle Wegenetz umfasst mehr als 20 Kilometer; der rund drei Kilometer lange Kuruzzenweg führt vom Hauptplatz zum Tabor und zurück.
5. Vom Stadtzentrum direkt zum Neusiedler See
Damit lassen sich bei einem Tagesausflug zwei sehr unterschiedliche Seiten miteinander verbinden: vormittags Tabor und Stadtzentrum, nachmittags Baden, Radfahren oder einfach eine Pause direkt am Wasser.
Der größte Unterschied zu vielen anderen Städten beginnt ein paar Minuten weiter südlich: Neusiedl hat einen direkten Weg zum See. Vom Zentrum führt die Seestraße Richtung Strandbad, Hafen und Freizeitgelände.
dsakfStrandbad, Hafen und Freizeit am Neusiedler See
Spätestens am Wasser zeigt Neusiedl seine zweite große Seite. Das Strandbad liegt direkt am See und verbindet klassische Liegewiese mit Wassersport, Familienangeboten und Gastronomie. Wer vormittags Tabor und Stadtzentrum besucht, kann hier den Nachmittag ganz anders ausklingen lassen.
Das Strandbad wird bereits seit 1927 genutzt und ist bis heute einer der wichtigsten Freizeitplätze der Stadt. Neben dem direkten Seezugang gibt es unter anderem einen interaktiven Wasserspraypark, eine Wasser-Gatsch-Anlage, Kinderbecken mit Rutsche und große Spielwiesen. Dazu kommen fünf Beachvolleyballplätze und ein Bootsverleih.
Baden und Familienangebote
Für Familien ist das Strandbad besonders praktisch, weil nicht nur der See selbst im Mittelpunkt steht. Kinder können zwischen Becken, Spielwiesen und Wasserspielbereichen wechseln, während Erwachsene auf der Liegewiese oder direkt am Wasser entspannen.
Wer mit kleineren Kindern unterwegs ist, sollte für diesen Abschnitt ruhig mehrere Stunden einplanen. Gerade an heißen Sommertagen ist weniger Programm meist die bessere Entscheidung.
Eintritt 2026
Aktuell nennt die Stadt für das Strandbad:
Erwachsene: 7 Euro
Jugendliche ab 14 Jahren: 4 Euro
Kinder von 4 bis 14 Jahren: 3,50 Euro
Nachmittagskarte ab 16 Uhr: Erwachsene 4,50 Euro
Hafen und Segelsport
Gleich neben dem Freizeitbereich beginnt der Segelhafen von Neusiedl am See. Er besteht aus Ost- und Westhafen und umfasst zusammen mehrere hundert Liegeplätze. Damit gehört der Wassersport sichtbar zum Stadtbild.
Neusiedl ist außerdem ein wichtiger Standort des österreichischen Segelsports. Im Segelsportzentrum trainieren nicht nur Freizeitsegler, sondern auch Leistungssportler. Gleichzeitig gibt es Angebote für Anfänger, die Segeln oder Surfen erstmals ausprobieren möchten.
SUP, Surfen, Wing und Kite
Wer lieber selbst aktiv wird, findet am See Angebote für Stand-up-Paddling, Windsurfen, Wingsurfen, Kitesurfen und Kajak. Kurse und Leihmaterial werden direkt bei verschiedenen Wassersportanbietern angeboten.
Gerade für Einsteiger ist die geschützte Übungsbucht interessant. Bei stärkerem Wind verändert sich der Charakter des Sees allerdings schnell – aktuelle Wind- und Wetterwarnungen sollte man deshalb immer ernst nehmen.
Wichtig am Neusiedler See
Der See ist im Durchschnitt nur etwa 1,5 bis 1,8 Meter tief, kann bei starkem Wind aber trotzdem sehr unruhig werden. Gewitter und Sturmböen können besonders im Sommer rasch aufziehen. Vor Wassersportaktivitäten daher immer Wetter und Wind kontrollieren.
Essen und Sonnenuntergang an der Promenade
Rund um das Seegelände gibt es mehrere Möglichkeiten für einen Imbiss, ein Abendessen oder einen Drink mit Blick aufs Wasser. Gerade am späteren Nachmittag lohnt es sich, nicht sofort wieder Richtung Zentrum zurückzufahren.
Ein Tagesausflug nach Neusiedl funktioniert deshalb besonders gut in zwei Teilen: vormittags Stadt und Aussichtspunkte, nachmittags und abends See und Promenade.
The Beach House Neusiedl
Neusiedl am See ✆ 0660 601 77 15 Seegelände
im Sommer täglich geöffnet
www.neusiedlerseestore.at
Kaffee, Aperitivos, kleine Snacks Bestes italienisches Eis. Literaturveranstaltungen und Livemusik. Direkt am Wasser. Freundlicher Service. Kult-Souvenirs!
Gasthaus Steckerlfisch Weiden am See
Forstgartenstraße 1 ✆ 0660 482 7208
Di-So 11-21 Uhr
www.steckerlfischweiden.at
Makrelen aus den umliegenden Flüssen und Seen sorgen für höchste Qualität. Genießen Sie den Duft des Grillfeuers, die frische Luft und den Geschmack von leckerem Steckerlfisch in lockerer Atmosphäre. Genug Sitzplätze innen wie im Biergarten. Neben Fisch gibt es auch die typischen Wirtshausklassiker.
Pannonien-Tipp
Wer nur einige Stunden Zeit hat, sollte nicht versuchen, gleichzeitig Strandbad, Wassersport und komplette Stadtbesichtigung unterzubringen. Für einen entspannten ersten Besuch reichen Tabor + Zentrum + See völlig aus.
Radfahren in Neusiedl am See: B10, B21 und Touren rund um den See
Neusiedl am See ist einer der praktischsten Ausgangspunkte für Radtouren rund um den Neusiedler See. Bahnhof, Stadtzentrum und See liegen vergleichsweise nahe beieinander, dazu führen mehrere markierte Radrouten direkt durch oder an der Stadt vorbei. Wer mit dem Zug anreist, kann deshalb schnell vom Bahnsteig aufs Rad wechseln.
Besonders interessant ist die Mischung aus kurzen Genussrunden, Familienetappen und längeren Touren. Vom Seeufer geht es Richtung Weiden und Podersdorf, nach Norden Richtung Parndorf oder über Verbindungsrouten weiter bis zum Donauradweg.
B10 Neusiedler See Radweg
Der bekannteste Radweg ist der B10 rund um den Neusiedler See. Die offizielle Burgenland-Tourismus-Seite führt die Hauptroute aktuell mit rund 117,5 Kilometern; die Stadt Neusiedl nennt für die vollständige Variante inklusive ungarischem Abschnitt 135 Kilometer. Je nach gewählter Variante und Streckenführung können die Angaben deshalb voneinander abweichen.
Für einen Neusiedl-Besuch muss natürlich niemand die gesamte Runde fahren. Schon die Etappe Richtung Weiden und Podersdorf zeigt viel von der offenen Landschaft am Nord- und Ostufer. → Podersdorf am See
B21 – Verbindung zum Donauradweg
Wer weiter nach Norden möchte, kann den B21 nutzen. Die rund 31 Kilometer lange Verbindung führt vom Neusiedler-See-Radweg Richtung Donauradweg und vorbei an der Region Carnuntum. Damit lässt sich Neusiedl auch in längere Radtouren zwischen Neusiedler See und Donau einbauen.
B29 Windradweg
Eine weitere interessante Runde ist der B29 Windradweg. Der etwa 51 Kilometer lange Rundkurs verbindet Neusiedl unter anderem mit Parndorf und verläuft teilweise gemeinsam mit dem B21. Seinen Namen trägt er nicht zufällig: Auf der Strecke prägen zahlreiche Windräder die Landschaft.
Kurze Tour zum See
Wer nur eine kleine Runde fahren möchte, nimmt den Radweg vom Zentrum Richtung Strandbad. Dort kann man eine Pause am Wasser einlegen und anschließend über Nebenwege oder entlang des Seeufers weiterfahren.
Auch für Familien ist das eine gute Variante, weil der Tagesausflug nicht gleich zu einer 50-Kilometer-Tour werden muss.
Mit Bahn und Fahrrad anreisen
Gerade für Gäste aus Wien oder Wiener Neustadt ist Neusiedl interessant, weil der Bahnhof einen guten Einstieg in die Region bietet. Wer das Fahrrad in der Bahn mitnimmt, kann direkt von Neusiedl aus losfahren und muss nicht erst mit dem Auto zum See.
Die Stadt hat ihr innerörtliches Radnetz zuletzt weiter ausgebaut. Im Juli 2026 wurde beispielsweise eine neue Geh- und Radverbindung zwischen Seefeldgasse und Bahnstraße eröffnet, die unter anderem die Verbindung Richtung Bahnhof verbessert.
Pannonien-Tipp für Radfahrer
Windrichtung vor der Abfahrt prüfen. Rund um den Neusiedler See entscheidet nicht nur die Distanz darüber, wie anstrengend eine Tour wird. Eine scheinbar leichte Strecke kann bei starkem Gegenwind deutlich mehr Kraft kosten.
Wer flexibel ist, plant die längere Etappe so, dass der kräftigere Wind möglichst nicht auf der gesamten Rückfahrt entgegenkommt.
Wein, Kulinarik und Einkaufen in Neusiedl am See
Neusiedl ist nicht nur Stadt am See, sondern auch Weinort und regionales Zentrum. Wer hier einen ganzen Tag verbringt, kann deshalb Natur und Baden gut mit einem Einkaufsbummel, einem Marktbesuch oder einem Glas burgenländischen Wein verbinden.
Anders als in kleineren Weinorten rund um den See ist das Angebot in Neusiedl breiter: Neben klassischen Heurigen und Weingütern gibt es Restaurants, Cafés, Geschäfte und regionale Märkte.
Wein aus Neusiedl am See
Rund um die Stadt liegen Weingärten, und mehrere Winzer verkaufen ihre Weine direkt ab Hof. Wer verschiedene burgenländische Weine an einem Ort kennenlernen möchte, findet im Weinwerk Burgenland eine besonders große Auswahl.
Dort werden aktuell fast 600 Weine von rund 150 Winzern aus den verschiedenen Weinbauregionen des Burgenlands angeboten. Dazu kommen regionale Lebensmittel und Spezialitäten.
Pannonien-Tipp
Wer mit dem Auto unterwegs ist, Weinverkostung besser ans Ende des Tages legen oder so planen, dass das Fahrzeug anschließend stehen bleiben kann.
Bauernmarkt
2026 findet der Bauernmarkt jeden Freitag von 9 bis 12.30 Uhr direkt vor dem Rathaus statt.
Von April bis November verkaufen regionale Produzenten dort Obst, Gemüse, Käse, Eier, Honig, Fisch, Fleisch und weitere Produkte.
Einkaufen in Neusiedl
Neusiedl erfüllt für die Region auch eine wichtige Funktion als Einkaufsstadt. Rund um Hauptstraße und Zentrum liegen Geschäfte, Cafés und Dienstleister; in der Umgebung gibt es weitere größere Einkaufsangebote.
Das große Outlet in Parndorf würde ich später lieber unter „Ausflüge rund um Neusiedl“ erwähnen. Dann bleibt die Neusiedl-Seite redaktionell sauber und wird nicht zur Einkaufsseite.
Essen am See oder im Zentrum?
Entlang der Seepromenade gibt es mehrere gastronomische Angebote direkt am Wasser. Die Stadt nennt dort aktuell unter anderem Beach House, La Takeria und Mole West; im Strandbad selbst gibt es ebenfalls Gastronomie.
Für einen Tagesausflug bietet sich eine einfache Aufteilung an: mittags im Zentrum essen und den Abend am Wasser verbringen – oder umgekehrt.
Neusiedl am See mit Kindern
Neusiedl am See funktioniert mit Kindern besonders gut, weil sich Stadt, Spielplätze und See leicht kombinieren lassen. Statt einen ganzen Tag mit Besichtigungen zu füllen, kann man vormittags Tabor oder Zentrum anschauen und den Nachmittag am Wasser verbringen.
Strandbad als Familien-Hauptziel
Für Familien ist das Strandbad Neusiedl der wichtigste Anlaufpunkt. Neben dem direkten Seezugang gibt es einen interaktiven Wasserspraypark, eine Wasser-Gatsch-Anlage, ein Kinderbecken mit Rutsche und große Spielwiesen. Dazu kommen Sportflächen und Wassersportangebote.
Gerade mit kleineren Kindern würde ich hier lieber mehrere Stunden einplanen, statt noch drei weitere Sehenswürdigkeiten anzuhängen.
Spielplätze in der Stadt
Neusiedl hat mehrere frei zugängliche Spielplätze und Grünräume. Besonders praktisch sind der Generationenpark am Kalvarienberg und weitere Spielplätze im Stadtgebiet. Insgesamt führt die Stadt acht Spielplätze an, sieben davon frei zugänglich.
Für größere Kinder und Jugendliche
Größere Kinder können am See zusätzlich SUP, Kajak, Surfen oder andere Wassersportarten ausprobieren. Auch Beachvolleyball und die Sportflächen im Strandbad bieten genug Abwechslung für einen längeren Aufenthalt.
Pannonien-Familientipp
Mit kleineren Kindern würde ich Tabor + Strandbad kombinieren. Das ergibt einen klaren Tagesablauf: vormittags Aussicht und kurze Stadtbesichtigung, nachmittags Wasser und Spielplatz.
Neusiedl am See an einem Tag – unser Tagesplan
Vormittag
09:30 Uhr – Tabor und Aussicht
10:30 Uhr – Hauptplatz, Pestsäule und Zentrum
11:30 Uhr – Stadtpfarrkirche oder kurzer Kaffee-Stopp
Mittag
12:30 Uhr – Mittagessen im Zentrum
Nachmittag
14:00 Uhr – Strandbad oder Hafen
16:30 Uhr – Spaziergang an der Seepromenade oder kurze Radtour
Abend
18:00 Uhr – Abendessen am See oder im Zentrum
danach – Sonnenuntergang an der Promenade
Wer an einem Freitag kommt, kann den Vormittag mit dem Bauernmarkt am Hauptplatz beginnen. Mit Kindern würde ich das Stadtprogramm dagegen verkürzen und spätestens am frühen Nachmittag ins Strandbad wechseln.
Alternative für Radfahrer
Radfahrer können den Nachmittag statt im Strandbad für eine Tour Richtung Weiden oder Podersdorf nutzen. Wer mehrere Tage bleibt, kombiniert Neusiedl am besten mit Podersdorf, Illmitz oder einer größeren Etappe am B10.
Ausflüge rund um Neusiedl am See
Neusiedl am See liegt so günstig, dass sich viele Ziele im Nordburgenland schnell erreichen lassen. Wer länger als einen Tag bleibt, kann Stadt, See, Weinorte, Familienziele und Radstrecken gut miteinander verbinden.
Podersdorf am See
Podersdorf ist eines der naheliegendsten Ziele für einen Ausflug. Leuchtturm, PODOBEACH, Windmühle und Wassersport geben dem Ort einen völlig anderen Charakter als Neusiedl. → Podersdorf am See
Besonders gut funktioniert die Verbindung mit dem Fahrrad entlang des Ostufers.
Illmitz und der Seewinkel
Südlich von Podersdorf beginnt rund um Illmitz die typische Nationalparklandschaft des Seewinkels mit Salzlacken, Sandeck und vielen Beobachtungspunkten.
Wer Natur und Vogelwelt erleben möchte, sollte dafür mindestens einen halben Tag einplanen.
Jois und das Leithagebirge
Westlich von Neusiedl liegt Jois, ein Weinort am Fuß des Leithagebirges. Von hier beginnen Wander- und Radwege, außerdem ist die Region im Frühling für ihre Kirschblüte bekannt.
Parndorf
Wer Shopping mit einem Burgenland-Ausflug verbinden möchte, erreicht Parndorf in wenigen Minuten. Das große Outlet-Center ist vor allem bei internationalen Gästen ein starkes Ziel.
Schloss Halbturn und Frauenkirchen
Auch der Seewinkel lässt sich gut erweitern: Schloss Halbturn verbindet Barockarchitektur mit Ausstellungen und Veranstaltungen, während in Frauenkirchen die Basilika zu den bekanntesten Sakralbauten der Region gehört.
Eisenstadt und Rust
Für einen längeren Aufenthalt bieten sich außerdem Eisenstadt und Rust an. Eisenstadt bringt Schloss, Haydn und Kultur ins Programm, Rust historische Altstadt, Wein und den See.
Interne Links:
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Häufige Fragen zu Neusiedl am See
Was sollte man in Neusiedl am See unbedingt sehen?
Für einen ersten Besuch gehören Tabor, Hauptplatz, Kalvarienberg und der Bereich rund um Strandbad und Hafen zu den wichtigsten Zielen. Wer mehr Zeit hat, kann zusätzlich eine Radtour oder einen Wein-Stopp einplanen.
Wie lange braucht man für Neusiedl am See?
Für Stadtzentrum und Tabor reichen einige Stunden. Wer Strandbad, Radfahren oder Wassersport dazunimmt, sollte einen ganzen Tag einplanen.
Kann man Neusiedl am See ohne Auto besuchen?
Ja. Gerade die Bahn macht Neusiedl zu einem guten Ausgangspunkt für einen autofreien Ausflug. Zentrum, Bahnhof und Radwege lassen sich gut miteinander verbinden.
Ist Neusiedl am See für Familien geeignet?
Ja. Besonders Strandbad, Wasserspielangebote und Spielplätze machen Neusiedl familienfreundlich. Mit kleineren Kindern würde ich das Besichtigungsprogramm bewusst kurz halten.
Kann man von Neusiedl nach Podersdorf radeln?
Ja. Podersdorf lässt sich gut mit dem Fahrrad erreichen und eignet sich als nächste Station entlang des Ostufers.
→ Podersdorf am See
Wann ist die beste Reisezeit?
Frühling und Herbst eignen sich besonders für Radfahren und Ausflüge, im Sommer stehen Baden und Wassersport im Mittelpunkt. Für einen klassischen Stadt-und-See-Tag sind Mai bis September besonders interessant.
Fazit: Neusiedl verbindet Stadt und See
Neusiedl am See ist mehr als der nördliche Einstieg zum Neusiedler See. Tabor und Kalvarienberg bieten Aussicht, das Zentrum verbindet Geschichte mit Einkauf und Gastronomie, und nur wenige Minuten weiter beginnt das Leben am Wasser.
Genau diese Mischung macht die Stadt für einen Tagesausflug interessant: vormittags durch Neusiedl gehen, nachmittags am Strand oder auf dem Fahrrad verbringen und den Abend am See ausklingen lassen.
Wer länger bleibt, erreicht Podersdorf, Illmitz, Jois und weitere Ziele rund um den See schnell – und hat damit einen sehr guten Ausgangspunkt für das Nordburgenland.

