Drei Länder, ein Fluss und erstaunlich viel Ruhe: Im Naturpark Raab geht es nicht darum, möglichst viele Sehenswürdigkeiten abzuhaken. Hier wandert man über Grenzen, fährt mit dem Rad nach Ungarn oder Slowenien – und kann sich auf der Raab einfach ein Stück treiben lassen. Wir zeigen, wie wir einen Tag im südöstlichsten Zipfel des Burgenlands planen würden.
Die Raab ist im Burgenland nicht irgendein Fluss.
Sie hat es sogar in die Burgenländische Landeshymne geschafft. Schon in der ersten Strophe heißt es: „Am Bett der Raab, am Heiderand“.
Wer rund um Jennersdorf unterwegs ist, versteht ziemlich schnell, warum.
Hier prägt die Raab tatsächlich die Landschaft. Dazu kommen Auwälder, Feuchtgebiete, Streuobstwiesen, kleine Dörfer und eine Grenze, die heute beim Wandern oder Radfahren manchmal kaum mehr auffällt.
Oder besser gesagt:
gleich zwei Grenzen.
Denn der Naturpark Raab gehört zum grenzüberschreitenden Naturpark Raab–Őrség–Goričko zwischen Österreich, Ungarn und Slowenien. Nach Angaben des Naturparks ist er der einzige trilaterale Naturpark Europas. Der österreichische Teil wurde 1998 gegründet, umfasst 14.743 Hektar und erstreckt sich über sieben Gemeinden: Jennersdorf, Minihof-Liebau, Mogersdorf, Mühlgraben, Neuhaus am Klausenbach, St. Martin an der Raab und Weichselbaum.
Und genau darin liegt für uns der Reiz.
Nicht in einer einzelnen großen Attraktion.
Sondern darin, wie man diese Landschaft erlebt.
Naturpark Raab auf einen Blick
Region: Südburgenland / Bezirk Jennersdorf
Besonderheit: Dreiländereck Österreich–Ungarn–Slowenien
Ideal für: Wanderer, Radfahrer, Naturfreunde, Familien und Ruhesuchende
Zeitbedarf: mindestens ein halber Tag, besser ein ganzer Tag
Unsere Favoriten: Dreiländereck, Raab, Kanufahrt, Radfahren über die Grenze und Jost-Mühle
Beste Zeit: Frühjahr bis Herbst
Gut kombinierbar mit: Jennersdorf und Schloss Tabor
Mit Kindern: ja – vor allem Kanu, kürzere Wanderungen und Naturprogramme
Wichtig ist aber:
Der Naturpark ist kein klassischer Freizeitpark mit einem Eingang und zehn Attraktionen dahinter. Er verteilt sich über eine ganze Region. Wer einfach „Naturpark Raab“ ins Navi eingibt und anschließend auf ein großes Besucherzentrum wartet, plant den Tag deshalb falsch. Der Naturpark umfasst Gemeinden, Flusslandschaften, Wälder und Kulturlandschaften über fast 15.000 Hektar.
Man braucht vorher eine Idee, was man machen möchte.
Genau dabei hilft dieser Artikel.
Die Raab: Ein Fluss, der sogar in der Landeshymne vorkommt
Normalerweise würde man bei einer Landeshymne vielleicht Berge, Heimat oder Fahnen erwarten.
Im Burgenland bekommt auch ein Fluss seinen Auftritt.
Die Raab steht gleich in der ersten Strophe der offiziellen Landeshymne.
Und rund um Jennersdorf wird aus dieser Zeile plötzlich Landschaft.
Die Raab zieht sich durch einen Naturraum mit Auwäldern, Feuchtlebensräumen, Hecken und Streuobstwiesen. Genau diese Lebensräume zählt der Naturpark zu den charakteristischen und schützenswerten Landschaften der Region.
Das klingt zunächst ziemlich wissenschaftlich.
Vor Ort bedeutet es:
viel Grün, viel Wasser und überraschend wenig Spektakel.
Und das meinen wir positiv.
Hier muss nicht alle 500 Meter ein Aussichtsturm stehen.
Dreiländereck: Drei Staaten bei einer Wanderpause
Wenn wir beim ersten Besuch nur eine Wanderung auswählen dürften, würden wir Richtung Dreiländereck gehen.
Die geführte Naturpark-Tour beginnt am Ortsende von Oberdrosen und führt durch Wald zum Dreiländer-Obelisk. Dort treffen Österreich, Ungarn und Slowenien aufeinander. Für die geführte Variante werden ungefähr zwei bis drei Stunden angesetzt.
Das Schönste daran ist nicht einmal der Grenzstein.
Es ist die Vorstellung, dass man sich für die Pause aussuchen kann:
Österreich? Ungarn? Oder Slowenien?
Vor 35 Jahren hätte eine solche Wanderung noch eine völlig andere politische Bedeutung gehabt.
Heute geht man durch den Wald und steht irgendwann an einem Punkt, an dem drei Länder zusammentreffen.
🧭Pannonien Tipp
Wir würden das Dreiländereck nicht als Zehn-Minuten-Fotostopp behandeln.
Die Wanderung dorthin ist ein Teil des Erlebnisses.
Wer nur mit dem Auto möglichst nahe heranfährt, Foto macht und wieder umdreht, hat eigentlich das Interessantere ausgelassen.
Drei Länder mit dem Rad – hier ergibt das wirklich Sinn
Das Dreiländereck funktioniert auch hervorragend mit dem Fahrrad.
Der Naturpark stellt gerade das grenzüberschreitende Radfahren durch Österreich, Ungarn und Slowenien als eine seiner Besonderheiten heraus. Geführte Touren führen durch die typische Landschaft mit Streuobstwiesen und ruhigen Wegen.
Und hier macht die Pannonien-Idee des grenzüberschreitenden Reisens besonders viel Sinn.
Wir würden nicht sagen:
„Heute fahren wir unbedingt durch drei Länder, damit wir am Abend drei Flaggen auf Instagram posten können.“
Interessanter ist etwas anderes.
Innerhalb relativ kurzer Distanzen verändert sich das Gefühl der Landschaft.
Die Dörfer sehen etwas anders aus.
Straßen und Architektur wechseln.
Und plötzlich steht auf dem Gasthausschild ein anderer Name für ein Gericht, das ein paar Kilometer vorher noch österreichisch geklungen hat.
Brauche ich dafür ein E-Bike?
Nicht zwingend.
Aber wir würden es auch nicht ablehnen.
Das Südburgenland wird gerne als sanfte Hügellandschaft beschrieben.
Das Wort „sanft“ sollte allerdings nicht mit „flach“ verwechselt werden.
Wer nur den Neusiedler-See-Radweg gewohnt ist, merkt ziemlich schnell:
Hier muss man auch einmal hinauf.
Für längere Genussrunden über mehrere Länder würden wir deshalb gerade bei weniger trainierten Radfahrern ein E-Bike durchaus empfehlen.
Kanufahren auf der Raab: Wahrscheinlich das stärkste Erlebnis
Jetzt wird es interessant.
Wenn uns jemand fragt, welche Aktivität den Naturpark Raab wirklich anders macht als viele andere Naturparke, würden wir sagen:
Kanu.
Die klassische geführte Kanutour startet bei der Wehranlage in Neumarkt an der Raab und führt in Richtung ungarische Grenze. Die Strecke beträgt etwa 4 bis 4,5 Kilometer, die reine Tour dauert ungefähr eine bis eineinhalb Stunden.
Dabei geht es nicht nur gemütlich dahin.
Je nach Wasserstand gibt es auch lebhaftere Passagen und kleinere Stromschnellen. Der Naturpark weist deshalb ausdrücklich darauf hin, dass die Tour abhängig von Wetter, Wasserstand und Kondition durchaus körperlich fordernd sein kann.
Das gefällt uns.
Denn „wir lassen uns romantisch von der Raab treiben“ klingt zwar schön.
Paddeln muss man trotzdem.
Wird man nass?
Die beste Antwort:
Plant zumindest damit.
Der Naturpark empfiehlt ausdrücklich Ersatzkleidung, Schuhe, die nass werden dürfen, sowie Handtuch und Wechselwäsche. Schwimmwesten werden gestellt, vor der Tour gibt es eine Einschulung und ein Kanuführer begleitet die Gruppe.
Auch der Fahrzeugtransfer zur Ausstiegsstelle wird organisiert.
Das ist genau der Grund, warum wir beim ersten Mal eine geführte Tour nehmen würden.
Man muss sich nicht darum kümmern:
Wo steigen wir ein?
Wo kommen wir raus?
Wie kommt das Auto dorthin?
Und ist der Wasserstand heute überhaupt sinnvoll?
Mit Kindern ins Kanu?
Grundsätzlich ja.
Aktuell nennt der Naturpark ein Mindestalter von vier Jahren; Kinder unter zwölf Jahren dürfen nur in Begleitung einer Aufsichtsperson teilnehmen.
Ob das für das eigene Kind passt, ist trotzdem eine andere Frage.
Ein vierjähriges Kind, das 90 Minuten lang begeistert auf dem Wasser sitzt, ist etwas anderes als eines, das nach zwölf Minuten beschließt, dass Kanu eigentlich langweilig ist.
Für Familien würden wir deshalb Alter, Kondition und Wetter ehrlich einschätzen.
Den ausführlichen Ablauf, Ausrüstung und die verschiedenen Touren behandeln wir in unserem eigenen Beitrag „Kanufahren auf der Raab“ noch genauer.
Jost-Mühle: Eine Pause von Wasser und Wald
Nicht jeder Programmpunkt muss sportlich sein.
Die Jost-Mühle bei Minihof-Liebau ist ein guter kultureller Gegenpol.
Der Naturpark bezeichnet sie als die letzte funktionstüchtige Wassermühle der Region. Die Anlage ist heute eine voll funktionsfähige Schaumühle; bei Führungen geht es unter anderem um Getreide, Mehlsorten und darum, wie aus Korn tatsächlich Mehl wird.
Die Geschichte der Mühle reicht weit zurück. Eine Mühlenanlage bestand in diesem Bereich bereits im 19. Jahrhundert; die Jost-Mühle wurde bis zum Ruhestand des letzten Müllers Karl Jost im Jahr 1998 betrieben.
Für uns ist das kein Grund für einen eigenen Tagesausflug.
Aber wenn eine Führung oder Veranstaltung stattfindet und man ohnehin im Naturpark unterwegs ist:
mitnehmen.
Gerade mit Kindern kann die Frage „Wie wird aus Getreide eigentlich Mehl?“ spannender sein als noch ein weiterer Aussichtspunkt.
Naturpark mit Kindern: Ja, aber nicht alles an einem Tag
Familien haben hier viele Möglichkeiten.
Die offizielle Jennersdorf-Region nennt neben Wander- und Radwegen gerade die Kanufahrt auf der Raab als Familienerlebnis; zusätzlich gibt es Naturparkprogramme und Führungen.
Wir würden aber nicht versuchen:
Dreiländereck,
Jost-Mühle,
Kanu,
drei Länder mit dem Rad
und Schloss Tabor
in einen Tag zu packen.
Mit Kindern erst recht nicht.
Unsere Familienvariante
Vormittag: kurze Wanderung oder Naturprogramm
Mittag: essen und Pause
Nachmittag: Kanu
Oder:
Vormittag: Jost-Mühle beziehungsweise Naturprogramm
Nachmittag: Freibad Jennersdorf oder später Naturbadesee Königsdorf
Das reicht.
Urlaub ist schließlich keine Leistungsprüfung.
Was würden wir bei Regen machen?
Der Naturpark lebt stark von draußen.
Bei Dauerregen würden wir deshalb nicht krampfhaft versuchen, einen kompletten Naturparktag durchzuziehen.
Eine Führung in der Jost-Mühle kann je nach Termin eine Alternative sein. Auch Schloss Tabor und weitere Kulturziele in der Region können einen Teil des Tages übernehmen.
Bei wechselhaftem Wetter dagegen:
Jacke mitnehmen und los.
Wald und Raabauen sehen schließlich nicht nur bei Postkartenhimmel gut aus.
Frühjahr oder Herbst? Für uns fast besser als Hochsommer
Der Naturpark ist kein klassisches Sommerziel.
Gerade zum Wandern und Radfahren finden wir Frühjahr und Herbst besonders angenehm.
Im Hochsommer würden wir längere Touren eher früh beginnen.
Ende August und im September dagegen passt die Region besonders gut: weniger Hitze, weiterhin viel Grün und gute Bedingungen für Bewegung draußen.
Die Naturparkangebote laufen 2026 bis weit in den Herbst; bei der Burgenland Card sind beispielsweise zahlreiche Führungen und Wanderangebote im Naturpark zwischen März und Ende Oktober als Leistungen angeführt.
Muss man eine Führung buchen?
Nein, um Landschaft und Region zu erleben braucht man nicht für jeden Schritt einen Guide.
Aber bei einigen Dingen würden wir eine Führung klar bevorzugen:
Kanufahrt: ja.
Dreiländereck beim ersten Besuch: kann sich lohnen.
Jost-Mühle: unbedingt dann, wenn man wirklich verstehen möchte, wie die Mühle funktioniert.
Normale Spaziergänge oder Radtouren: problemlos selbst planen.
Der Naturpark hat sein Infobüro aktuell am Hauptplatz 7 in St. Martin an der Raab.
So würden wir einen Tag im Naturpark Raab planen
Jetzt kommt die wichtigste Frage:
Was machen wir tatsächlich?
Nicht theoretisch.
Sondern an einem normalen Samstag.
9.30 Uhr – Richtung Dreiländereck
In Oberdrosen starten und eine Runde Richtung Dreiländer-Obelisk machen.
Dafür ungefähr zwei bis drei Stunden reservieren, wenn man die geführte Variante nimmt.
Keine Eile.
Es ist Wald.
Der läuft nicht weg.
Gegen 12.30 Uhr – Mittag
In der Region einkehren.
Wir würden hier bewusst keine fixe Restaurantliste in einen dauerhaften Naturparkartikel schreiben. Öffnungstage ändern sich, Buschenschanken stecken nicht ganzjährig aus und gerade im Südburgenland sollte man vor der Anreise kontrollieren, wer wirklich offen hat.
14 Uhr – Entscheidung
Jetzt gibt es zwei Varianten.
Aktiv: Kanufahrt auf der Raab.
Ruhiger: Jost-Mühle beziehungsweise eine kleinere Radrunde.
Wer Kanu fährt, muss vorher reservieren. Die klassische Tour findet 2026 in der Saison Mai bis Oktober dienstags, donnerstags und samstags jeweils um 10 und 14 Uhr statt; weitere Tage sind auf Anfrage möglich.
Später Nachmittag – Jennersdorf
Noch einen Kaffee in Jennersdorf oder einen kurzen Stadtbummel.
Unser Jennersdorf-Reiseführer zeigt, was sich in der Stadt und rundherum noch kombinieren lässt.
Abend – Schloss Tabor
Wenn an diesem Abend eine Veranstaltung läuft, wäre das für uns der perfekte Abschluss.
Natur am Tag.
Kultur am Abend.
Unser eigener Schloss-Tabor-Guide zeigt, wann sich die Fahrt besonders anbietet.
Alternative: Ein Tag komplett mit dem Rad
Wer lieber Rad fährt, kann den ganzen Tagesplan vereinfachen:
Rad oder E-Bike nehmen.
Grenze überqueren.
Ungarn.
Weiter Richtung Slowenien.
Pause.
Zurück.
Gerade die Möglichkeit, an einem Tag durch drei Staaten zu radeln, ist eine der Besonderheiten der Region.
Das ist für uns stärker als der Versuch, fünf kleine Einzelattraktionen nacheinander anzufahren.
Naturpark Raab oder Geschriebenstein?
Die beiden Naturziele im Südburgenland sind ziemlich unterschiedlich.
Geschriebenstein/Rechnitz würden wir wählen, wenn Höhe, Aussicht, längere Waldwanderungen oder Mountainbike wichtig sind.
Naturpark Raab würden wir wählen für Flusslandschaft, Dreiländereck, sanftere Touren, Radfahren über Grenzen und Kanufahren.
Wer mehrere Tage im Südburgenland bleibt:
beides.
Aber nicht am selben Tag.
Naturpark Raab oder Neusiedler See?
Auch hier ist die Antwort einfach.
Am Neusiedler See gibt es mehr touristische Infrastruktur, bekanntere Orte und deutlich mehr Betrieb.
Der Naturpark Raab ist das Gegenprogramm.
Weniger „Was müssen wir noch gesehen haben?“
Mehr:
„Wo fahren wir heute eigentlich hin?“
Wer genau diese Ruhe sucht, ist hier richtig.
🧭Pannonien Tipp: Nicht nur Jennersdorf ins Navi eingeben
Jennersdorf ist der richtige Ausgangspunkt für die Region.
Aber der Naturpark beginnt nicht erst hinter irgendeinem Eingangsschild.
Die interessanten Punkte liegen verteilt.
Deshalb vorher eine Aktivität auswählen:
Dreiländereck.
Kanu.
Radtour.
Jost-Mühle.
Und den Tag darum herum bauen.
Das funktioniert viel besser als spontan von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit zu fahren.
Lohnt sich der Naturpark Raab?
Ja – wenn man weiß, was man hier sucht.
Wer große Attraktionen, Tierparks, spektakuläre Aussichtstürme oder dauernde Unterhaltung erwartet, wird möglicherweise enttäuscht sein.
Der Naturpark ist stark für Menschen, die:
gern draußen sind,
Grenzen mit dem Rad oder zu Fuß überqueren,
auf einem Fluss paddeln wollen
und auch einmal akzeptieren können, dass eine Stunde Waldspaziergang bereits ein Programmpunkt ist.
Sein größter Vorteil ist für uns die Lage.
Österreich, Ungarn und Slowenien liegen hier nicht als drei getrennte Reiseziele nebeneinander.
Sie bilden eine gemeinsame Landschaft.
Und mittendrin fließt die Raab.
Ein Fluss, der es nicht zufällig bis in die Landeshymne geschafft hat.
Häufige Fragen zum Naturpark Raab
Wo liegt der Naturpark Raab?
Der österreichische Naturpark erstreckt sich über sieben Gemeinden im Bezirk Jennersdorf: Jennersdorf, Minihof-Liebau, Mogersdorf, Mühlgraben, Neuhaus am Klausenbach, St. Martin an der Raab und Weichselbaum. Gemeinsam mit Őrség in Ungarn und Goričko in Slowenien bildet er einen trilateralen Naturpark.
Wie groß ist der Naturpark?
Der österreichische Naturpark Raab umfasst 14.743 Hektar. Er wurde 1998 gegründet.
Wo treffen Österreich, Ungarn und Slowenien zusammen?
Beim Dreiländer-Obelisk. Eine geführte Wanderung startet am Ortsende von Oberdrosen und dauert rund zwei bis drei Stunden.
Kann man auf der Raab Kanu fahren?
Ja. Der Naturpark bietet geführte Kanutouren an. Die klassische Tour ist etwa 4 bis 4,5 Kilometer lang und dauert rund eine bis eineinhalb Stunden.
Ist Kanufahren auch mit Kindern möglich?
Aktuell liegt das Mindestalter bei vier Jahren. Kinder unter zwölf Jahren benötigen eine Begleitperson. Schwimmwesten und Einschulung gehören zur Tour.
Wie lange sollte man für den Naturpark einplanen?
Für eine einzelne Wanderung reichen zwei bis drei Stunden. Wer Dreiländereck, Mittagessen und eine zweite Aktivität wie Kanu oder Radfahren kombinieren möchte, sollte einen ganzen Tag einplanen.
Wann ist die beste Zeit?
Für Wandern und Radfahren würden wir Frühjahr sowie Spätsommer und Herbst bevorzugen. Kanutouren werden 2026 aktuell von Mai bis Oktober angeboten.

