Naturerlebnistage 2026: Das Burgenland zeigt seine wilde Seite

Wenn sich die Weinberge verfärben, über dem Neusiedler See wieder Ruhe einkehrt und die Wälder nach Laub und feuchter Erde duften, beginnt im Burgenland eine reizvolle Reisezeit. Vom 1. bis 11. Oktober 2026 laden die Burgenländischen Naturerlebnistage zu 42 geführten Touren und besonderen Begegnungen mit der Natur ein.

Das Programm führt durch alle Landesteile: vom Nationalpark Neusiedler See–Seewinkel über die Naturparke im Mittelburgenland bis zur Flusslandschaft der Raab. Auf dem Programm stehen Tierbeobachtungen, Wanderungen, Kanufahrten, Fotoworkshops und kulinarische Entdeckungen.

Naturbeobachtungen rund um den Neusiedler See

Im Nordburgenland richtet sich der Blick auf die besondere Tier- und Pflanzenwelt rund um den Neusiedler See. Der Nationalpark Neusiedler See–Seewinkel bietet geführte Naturbeobachtungen, Exkursionen und Fotoworkshops an.

Dabei geht es nicht nur darum, seltene Vögel zu entdecken. Die Besucher erfahren auch, wie empfindlich der Lebensraum zwischen Salzlacken, Schilfgürtel und Steppe ist.

Auf dem Bio-Landgut Esterhazy in Donnerskirchen führen Expeditionen in das Leithagebirge. Waldpädagogische Programme erklären, welche Aufgaben der Wald übernimmt und wie nachhaltige Landwirtschaft und Naturschutz miteinander verbunden werden können.

Mit Alpakas und Wanderschuhen durch das Mittelburgenland

Auch die Naturparke im Mittelburgenland und in der Region Rosalia öffnen ihre Türen. Im Naturpark Landseer Berge kann man mit Alpakas unterwegs sein oder bei einem achtsamen Waldspaziergang bewusst zur Ruhe kommen.

Im Naturpark Rosalia-Kogelberg wird Yoga unter freiem Himmel angeboten. Familien können auf Entdeckertour gehen und die Landschaft spielerisch kennenlernen.

Einige Programme verbinden Natur mit Kultur und regionalen Produkten. Dadurch entsteht kein klassischer Unterricht im Grünen, sondern ein Ausflug, bei dem Bewegung, Landschaft und Genuss zusammengehören.

Mit dem Kanu durch den Naturpark Raab

Ein besonderer Programmpunkt im Südburgenland ist die Kanufahrt auf der Raab. Zwischen 2. und 4. Oktober geht es durch die ruhige Flusslandschaft des grenzüberschreitenden Naturparks Raab–Őrség–Goričko.

Die Tour zeigt eine Seite des Burgenlandes, die selbst viele Einheimische kaum kennen. Vom Wasser aus lassen sich bewaldete Ufer, stille Flussabschnitte und die Tierwelt der Raab aus einer ungewöhnlichen Perspektive beobachten.

Je nach Angebot kann die Kanufahrt mit einer kulinarischen Genussreise, einem Fingerfoodbuffet oder einer Weinverkostung verbunden werden. Damit eignet sich der Ausflug nicht nur für sportliche Besucher, sondern auch für Genießer.

Sonnenaufgang, Weinberge und Streuobstwiesen

Wer früh aufsteht, kann den Sonnenaufgang am Geschriebenstein erleben. Die geführte Wanderung verbindet Bewegung mit weiten Blicken über das Burgenland und die ungarische Grenzregion.

Im Naturpark in der Weinidylle führen Wanderungen durch die charakteristische Wein- und Kulturlandschaft des Südburgenlandes. Bei einer Riedenwanderung erfahren die Teilnehmer mehr über Weinbau, Landschaftspflege und die Besonderheiten der Grenzregion.

Rund um Burgauberg stehen alte Obstsorten und Streuobstwiesen im Mittelpunkt. Das Streuobst-Kompetenzzentrum bietet Verkostungen und eine geführte Radtour durch das „Apfelreich“ an.

Vorteile mit der Burgenland Card

Gäste einer teilnehmenden Burgenland-Card-Unterkunft erhalten die Burgenland Card während ihres Aufenthalts kostenlos. Damit sind ausgewählte Veranstaltungen gratis oder vergünstigt zugänglich.

Viele Angebote haben eine begrenzte Teilnehmerzahl und müssen vorab online gebucht werden. Eine frühzeitige Anmeldung ist deshalb empfehlenswert.

Praktische Informationen

Termin: 1. bis 11. Oktober 2026
Regionen: Neusiedler See, Mittelburgenland–Rosalia und Südburgenland
Programm: 42 Naturveranstaltungen
Angebote: Wanderungen, Kanufahrten, Tierbeobachtungen, Fototouren, Yoga und kulinarische Erlebnisse
Anmeldung: bei vielen Programmpunkten vorab erforderlich
Gesamtprogramm: Naturerlebnistage im Burgenland

Die Naturerlebnistage zeigen, dass das Burgenland auch nach dem Sommer eine Reise wert ist. Gerade im Oktober lassen sich Landschaft, regionale Küche und Bewegung angenehm verbinden – ohne die Hitze und den Trubel der Hauptsaison.

Die Naturerlebnistage zeigen, dass das Burgenland auch nach dem Sommer eine Reise wert ist. Gerade im Oktober lassen sich Landschaft, regionale Küche und Bewegung angenehm verbinden – ohne die Hitze und den Trubel der Hauptsaison.