10 Dinge die ich an Hotels hasse

Neben Camping, Reisen auf Schiffen, Zügen, Flugzeugen, und anderen Ausreden für eine Abwesenheit von zu Hause, gibt es Menschen, die ihr halbes Leben in Hotels verbringen. Da kommt man schon mal auf stolze 116 Nächte in noch stolzeren 61 verschiedenen Hotels im Jahr.

Mal abgesehen davon, daß diese Menschen wohl die perfekten Hoteltester abgäben, entwickeln diese unweigerlich eine Abneigung an einige Dinge, die immer wieder und durch die Bank in den besten Hotels vorkommen.

1. Anti-Selbstmord-Fenster

Vor allem in Cityhotels mit 12 Stockwerken oder mehr findet sich dieses sauerstoffverarmte Ärgernis von einem Zimmer. Meist lassen sich nämlich in schwindeliger Höhe die Mega-Fenster dieser Zimmer, die übrigens eine komplette Zimmerwand ersetzen, nicht öffnen, ja nicht mal kippen. Damit soll wohl vermieden werden, daß man sich entweder gewollt oder ungewollt vom 2-stelligen Stockwerk stürzt. Allerdings besteht dann immer noch die Gefahr, daß man wegen Sauerstoffmangels umkommt.

2. Versteckte Steckdosen

Da bezahlt man eine Menge Geld für dieses Zimmer und fragt sich dann, warum man eigentlich unter die Möbel kriechen muß, um den Laptop oder das Handy-Ladegerät anzuschließen?

3. Unstehlbare Kleiderbügel

Tja, mit diesen lässt sich nicht mal ein verschwitztes T-Shirt zum Trocknen auf die Handtuchleiste im Bad aufhängen. Mal ehrlich, hat denn wirklich schon mal jemand den Drang verspürt, diese potthässlichen fest im Kleiderschrank verankerten Hotel- Kleiderbügel zu stehlen?

4. Das Mysterium der Lichtschalter

Auch nach 1 Woche hat man sich meistens noch immer nicht durch dieses WirrWarr an Lichtschaltern und ähnlichem durchgekämpft. Hat man dann glücklicherweise den Lichtschalter für die Leselampe neben dem Bett gefunden, kommt man drauf, daß eine zusätzliche Stirnlampe auch nicht schlecht wäre um die vielen Buchstaben im Halbdunkel zu erkennen.

5. Frostbeulen verursachende Klimaanlagen

Wer kennt das nicht? 1 Woche Urlaub im 50° C heißen Ägypten, und dann dort die ganze Woche auf dem Zimmer im Bett verbringen. Aha, doch den Drink mit Eiswürfel bestellt oder das undefinierbare, komisch schmeckende Fleisch gegessen! Nein, nicht ganz. Diesmal waren es nämlich die allgegenwärtigen Klimaanlagen, die einen Temperatursturz von ebenfalls 50° C ziemlich nahe kommen und von welchen man sich eine dicke, fette Erkältung mit allem drum und dran zugezogen hat. Kaum zu Hause angekommen, ist man dann noch mindestens 1 Woche im Krankenstand. Naja, wenigstens kann man sich dann daheim im Bett vom Urlaub erholen.

6. Gibt es hier auch ein Treppenhaus?

Gerade wenn man nur ein oder zwei Stockwerke weit von seinem nächsten Ziel entfernt ist, möchte man nicht immer auf den Aufzug warten müssen, sondern einfach Treppen benutzen, schon allein wegen der Fitness. Doch leichter gesagt als getan, denn wo ist denn dieses verdammte Treppenhaus?

7. Wake-up Call oder der böse Rezeptionist mit seinem Hallo-Wach? um 3:30 Uhr

Der letzte Gast in diesem Raum nutzte wohl diesen je nach dem guten oder gemeinen Service des Hotel-Weckdienstes, und zwar um genau 3 Uhr 30 in der Früh’, um seinen Flug vor Sonnenaufgang nicht zu verpassen. Also ratet mal, was dem nächsten Gast auf diesem Zimmer passiert ist um genau 3 Uhr 30 in der Früh’?

8. Hotels fordern die Umwelt und fördern die globale Erderwärmung

Was ist das? Kaum steckt man die Zimmerkarte in ihre Öffnung an der Hoteltür, gehen im Raum alle Lichter an, ebenso die Klimaanlage sowie sich der Fernseher einschaltet und zwar mit Lautstärke bis zum Anschlag. Ist ja nett gemeint, aber schon mal was von Umweltschutz und Economy gehört?

9. Das Frühstücks-Geheimnis

Komisch ist auch, warum immer so ein Geheimnis um den Frühstückspreis in Hotels gemacht wird. Gerade in den typischen Hotels in Feriengebieten ist der Preis so gut wie nirgends angezeigt, so daß man zwangsläufig den Rezeptinist, der die Augenbrauen bis zum Haaransatz hochzieht, danach fragen muß. In den Cityhotels ist oft auch nicht klar, ob jetzt das Frühstück im Zimmerpreis inbegriffen ist, oder nicht? Da kann man nur sagen: Hotel-Frühstücks-Preis-Mafia!

10. Die Minibar – spricht für sich

Mal abgesehen davon, daß die Drinks und Snacks eh’ überteuert sind und das bis zum geht nicht mehr, findet sich in der bis zum letzten Winkel vollgestopften Minibar meist kein Platz mehr, die eigene Wasserflasche hineinzuquetschen. Jetzt bloss nix salziges essen, sonst wird’s teuer…

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eine Reisende

Lieber Hoteltester und Hotelier, 1. Frage der Bügel ist wirklich ärgerlich, von der Warte des Hoteliers verständlich. Ich habe mir angewöhnt, immer 1-2 Bügel mitzuführen. 2. Die Frage der Fenster ist für Allergiker, die die Klimaanlage nicht vertragen, eine echte Qual. Meist ist die Luft von außen (Ausnahme einige Cityhotels an wirklich verkehrsreichen Straßen) meist um einiges besser. 3. die Frage des Frühstückpreises ist ein anderes Problem: da nicht ausgewiesen, können auch Phantasiepreise verlangt werden. 4. Minibar: ich verstehe den Hotelier, der die im Supermarkt gekauften Getränke nicht eingekühlt wissen will. Aber ich z.B. muss ein Medikament einnehmen, das gekühlt… Read more »

ein Hotelier

Lieber Hoteltester, wenn nicht so viele Kleiderbügel “verschwinden” würden, müßten die Hotels auch nicht diebstahlsichere Kleiderbügel verwenden. Und den Drang, die diebstahlsicheren Kleiderbügel zu stehlen, wird sicher noch niemand gehabt haben – wenn würden ja nur die nicht diebstahlsicheren Kleiderbügel verschwinden. In gut 95 % der Ferienhotels ist übrigens das Frühstück im Preis inkludiert und muß daher nicht separat irgendwo ausgewiesen werden. Und bei der Buchung in einem Cityhotel muß man eigentlich nur inkludierten Leistungen durchlesen, diese Info steht eigentlich fast immer deutlich in der Buchungsmaske… Die Minibars sind für die Hotels große Verlustgeschäft (zumindest in den meisten Hotels) –… Read more »