Burgenlands wichtigste Attraktionen

Burgen, Thermen, Kulturveranstaltungen und ein Freizeitpark – diese Attraktionen kommen einfach gut an. Seit bekannt ist, dass ab 19. Mai der Lockdown ein Ende hat, steht das Burgenland bei vielen Touristen ganz oben auf der Bucketlist. Seebühne und Schlossspiele dürfen wieder Vorstellungen vor Publikum anbieten. Nach den ganzen Verschiebungen und Absagen im Vorjahr eine gute Nachricht [Hier geht´s zum Festival-Barometer]. Auch auf Thermen dürfen sich Erholungssuchende wieder freuen. Hier sind unsere zehn Touristenmagnete im Burgenland nach Besucherzahlen.

Unsere Top Ten

Familypark: 700.000
Österreichs größter Freizeitpark erfreut sich bei Kindern und Erwachsenen größter Beliebtheit. Jedes Jahr kommt ein neues Fahrgeschäft hinzu – heuer das Stellarium. Mit der Storchenstadt Rust in der Nähe, hat der Park zudem eine großartige Lage. Kein Wunder also, dass der Familypark auf Platz eins steht. Übrigens: gegründet wurde der Park bereits 1965. © Foto Stellarium – Semeliker

Sonnentherme Lutzmannsburg: 416.000
Langeweile hat hier Hausverbot. Hier gibt es praktisch Rutschen für jede Körpergröße und jede Mut-Stufe. Die Wassererlebniswelt ist optimal, um nicht zu sagen genial für Familien mit Kindern. Erwachsene können sich hier den Stress von der Seele “rutschen”.

St. Martins Therme: 365.000
Was von außen riesig aussieht, ja schon fast wie ein kleines Fußballstadion, gestaltet sich im Inneren eher kompakt. Sehr schöne Therme, in der sich entspannen lässt. Vor allem ist die Lage mitten in der Wildnis des Seewinkels ein Hit. Dementsprechend wurde das Konzept auf Abenteuer und Entdeckungen ausgerichtet.

Schloss Esterházy: 225.000
Schloss, Schlosspark, Haydn, Haydnsaal. Was wäre Eisenstadt ohne diese Zutaten? Adel verpflichtet nicht nur, er weckt auch das Interesse vieler Menschen. Musikbegeisterte kommen wegen dem Haydnsaal; »Gala-LeserInnen« schauen sich die Ausstellung über das Leben der Fürsten an – insbesondere Melinda Esterházy.

Nova Rock: 220.000
In Nickelsdorf herrscht beim »Nova Rock« Ausnahmezustand. Wie jedes Jahr Mitte Juni besuchen tausende Fans das größte Rockfestival Österreichs. Corona bereitet Manager »Ewald Tatar« Kopfzerbrechen. Das Fest musste heuer leider abgesagt werden – bereits zum zweiten Mal hintereinander. Am Line-Up für 2022 wird bereits fleißig gearbeitet.

Therme Stegersbach: 200.000
Wo sich die Sonnenstrahlen sanft über Weinberge, unberührte Naturlandschaft und stille Naturzonen legen, dort ist der beste Ort um innere Ruhe zu finden – das gelingt im Südburgenland ganz gut. So hat sich in die Idylle um Stegersbach die Therme Stegersbach angesiedelt. Das Wellness-Resort bringt die meisten Gäste ins Südburgenland.

Seebühne Mörbisch: 120.000
Ob Schlager, Musical oder Operette – die Seebühne in Mörbisch ist der Bringer. Zur Festspielzeit sind die Pensionen rundherum ausgebucht. Und ehrlich gesagt, es fühlt sich gut an, an einer Veranstaltung teilzunehmen – inklusive maritimes Seegefühl, das vom Neusiedlersee herrührt. Romantik oder Kitsch, wie man will, das gehört einfach zum Neusiedlersee dazu.

Burg Forchtenstein: 110.000
Das Touristenziel schlechthin im Bezirk Mattersburg. Kurvig windet sich die Straße hinauf zur Burg Forchtenstein. 511 Meter über Adria. Die Mühe lohnt sich: Fantastisches Panorama über die ganze Region »Rosalia», historische Schätze in der Wunderkammer, Restaurant sowie der Spuk der grausamen Burgherrin Rosalie im schwarzen Turm.

Oper im Steinbruch: 91.000
Rigoletto verneigt sich und sagt Danke. Endlich wieder Oper. Heuer steht im Steinbruch die Oper »Turandot« auf dem Programm. Das Kultur-Highlight am Neusiedlersee ist Anziehungspunkt für ein breites Publikum. Unter freiem Himmel finden normalerweise 5.000 Zuschauer Platz. Durch die Corona-Einschränkungen werden es heuer wohl die Hälfte sein. Aber: endlich wieder Oper.

Basilika Frauenkirchen: 80.000
Überraschend viele Pilger zieht die Kirche »Mariä Geburt« an. Die erste Erwähnung stammt aus dem Jahre 1324. Damals stand an der Stelle der heutigen Basilika (1702) eine kleine Kapelle, in welcher ein Marienbild verehrt wurde. Seit nunmehr über 350 Jahren betreuen die Franziskaner die Wallfahrtskirche. »Wenn es Dir gut tut, dann komm!«, schrieb einst der Hl. Franziskus in einen Brief an Bruder Leo.

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