Hello New York – West Side Story spielt auf der Seebühne Mörbisch

14 Meter, 3,5 Tonnen schwer – das ist die Freiheitsstatue, die heuer auf der Seebühne Mörbisch zu sehen ist. In echt steht sie natürlich in New York und ist 93 Meter hoch. Aber für das Musical „West Side Story“ wurde sie nachgebaut. Damit folgt der „größten Geige (2018) der Welt“, wieder ein Kulissenbau als Publikumsmagnet.

Die Kulisse ist schöner Aufputz, doch das Publikum kommt in erster Linie wegen der Musik und der Handlung. Die West Side Story von Leonard Bernstein ist ein großer Musical-Klassiker und erstmals heuer in Mörbisch zu erleben. Es geht darin um zwei rivalisierende Gangs im New York der 1950er Jahre und eine große Romeo und Julia-Liebesgeschichte, die sich zwischen Tony und Maria entspinnt. Seit der Uraufführung 1957 zog sie ein Millionenpublikum in ihren Bann. Songs wie »Maria«, »Tonight«, »Somewhere«, »I feel pretty« sind zu weltbekannten Hits geworden. Copyright Foto Seefestspiele Mörbisch

Es wird eine Bombe für Herz und Seele, ein Ohren- und Augenschmaus.

Alfons Haider, Intendant

Gesungen wird auf Englisch, die Dialoge sind in deutscher Sprache und werden von einem jungen Ensemble glaubhaft und packend auf die Seebühne gebracht. Mit Werner Sobotka wurde ein äußerst erfahrener Musicalregisseur gewonnen. Das Bühnenbild wird von Walter Vogelweider entworfen: »Wir stellen New York auf die Seebühne! Es wird alles geben, was man sich wünscht, wenn man an Manhattan denkt.«

Eine kurze Schifffahrt zur Rückseite der Seebühne ermöglicht neue Ein- und Ausblicke auf das Bühnenbild. Aus dieser Perspektive können die Dimensionen dieses Festivals noch besser erfasst werden: die 3.500m² große Bühne, die tonnenschweren Aufbauten, deren Grundkonstruktion man seeseitig gut einblicken kann und die Tribüne mit ihren 6100 Sitzplätzen.

»Was uns besonders freut: ganz offensichtlich hat uns unser Publikum trotz einjähriger Pause die Treue gehalten. Tagesaktuell liegen wir derzeit bei einer Gesamtauslastung von ca. 83.000 Tickets bei einer Auflage von ca. 100.000 Karten«, sagt Landeshauptmann Hans Peter Doskozil

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