Landesmuseum zeigt Geschichte von Lafnitz und Leitha

Eine Sonderausstellung mit dem Titel »Der Fluss als Grenze« ist derzeit im Landesmuseum Burgenland zu sehen. Diese zeigt wie facettenreich das Leben um die beiden Grenzflüsse Lafnitz und Leitha ist. Ein Biber, verschiedene Vögel, Schraubendampfer (Eislaufschuhe), viele alte Fotos, Infotafeln und weitere Gegenstände, die in Verbindung mit den Flüssen stehen, sind zu bestaunen.

Eindrücke der Sonderausstellung „Der Fluss als Grenze“ – (c) KBB

Die zwei Flüsse gehören zum Flusssystem der Donau und entspringen in den östlichen Ausläufern der Alpen. In größeren Flussabschnitten bilden sie heute die Westgrenze des Burgenlandes zur Steiermark und zu Niederösterreich. Diese Grenze war bis 1921 Staatsgrenze zu Ungarn.

Wirtschaftlich stellen Lafnitz und Leitha zum einen wichtige Versorgungswege dar, zum anderen wurde die Energie des Wassers jahrhundertelang genutzt. Mit Dämmen, Schleusen, Wehren und Kanälen versuchte der Mensch die Kraft des Wassers zu lenken und nutzbar zu machen. Brücken und Furten an günstig gelegenen Punkten führten zur Gründung von Siedlungen, Grenz- und Mautstellen. In den letzten Jahrzehnten kam es bei verschiedenen Stellen zu Renaturierungsprojekten, um das ökologische Gleichgewicht wiederherzustellen und um Naherholungsgebiete zu schaffen.

Die Ausstellung ist bis 12. November 2023 zu sehen.

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