Lisztfestival: Die 5. Jahreszeit

Die Kutrowatz Brüder stempeln ihr Liszt Festival in Raiding zwar zu einem  „4 Jahreszeiten Ereignis“, in Wahrheit etabliert sich hier aber eine  aussergewöhnliche Konzertserie. Das Frühjahrsprogramm von 19. – 21. März 2010, kann sich hören lassen. Wenn auch das Motto da lautet: „4 Jahreszeiten“ so spielt das Lisztzentrum, für burgenländische Verhältnisse, doch auf einem anderen Instrument- zumindest auf einer Stradivari der Konzertveranstalter.

Für das Festival im März gelang es das „enfant terrible“ der russischen Geigenszene, „Elena Denisova“, zu engagieren. Wer könnte Werke des teuflischen Duos „Tartini/Paganini“ besser zu interpretieren als „Denisova“? Ein Hörerlebnis in einer 5. Jahreszeit.

Lisztfestival Programm:

Freitag 19. März 19.30 Uhr

„Liszt & Piazzolla– Geschichten aus Ferrara und Buenos Aires
Franz Liszt nimmt mit dem Goethe-Klassiker „Torquato Tasso“ eine historische Figur als Quelle für seine monumentale Sinfonische Dichtung. Der argentinische Kultkomponist Astor Piazzolla beschreibt hingegen Alltagssituationen, Stimmungsbilder und Gefühle.  Johannes und Eduard Kutrowatz schlagen gemeinsam mit dem Percussionisten Anton Mühlhofer die Brücke zwischen den beiden Welten.

Klavierduo Johannes & Eduard Kutrowatz
Anton Mühlhofer, Percussion
Karten: 49,- / 41,- / 33,- / 25,-

Samstag 20. März 19.30 Uhr

4 Jahreszeiten – 4 Violinen

Francesco Ruggeri, Guarneri del Gesu und Stradivari – historische Violinen im Millionenwert sind der Ausgangspunkt künstlerischer Höhepunkte. Die russische Geigenvirtuosin, Elena Denisova, spielt jede Jahreszeit auf einer anderen Referenz-Violine aus Cremona.
Diabolisch: Tartinis Teufelstriller-Sonate und Paganinis Capricci!

Elena Denisova, Leitung & Violine
Gustav Mahler Ensemble
A. Vivaldi: „Die vier Jahreszeiten“
N. Paganini: Caprices für Violine und Streichorchester
G. Tartini: „Teufelstriller-Sonate“ g-moll
Karten: 39,- / 33,- / 27,- / 21,-

Sonntag 21. März 11.00 Uhr

„Klaviermatinee: Romance“
Liszt-Raritäten aus ungarischer Hand: Ausgezeichnet mit dem „Grand Prix du Disque“ zählt Dezs Ránki zu den führenden Pianisten Ungarns und ebenso zu den herausragendsten Liszt-Interpreten weltweit. Im Mittelpunkt seines Programms stehen quasi Kompositionen, die
niemals im internationalen Konzertbetrieb zu hören sind.

Karten: 49,- / 41,- / 33,- / 25,-

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