Was hat der Kurztrip ins Burgenland gebracht

Nach einer etwas längeren Zeit als üblich habe ich wieder einmal meine Freunde im Burgenland besucht. Ich hatte das Glück, dass wir viel gemeinsam erleben konnten und ich wieder einmal ganz aufs neue fasziniert war vom schönen Burgenland.

Angefangen bei der schönen Bar im Seerestaurant Katamaran, mit leckeren Cocktails direkt am Wasser am Neusiedler See-Ufer, wo man das Dolce Vita genießen kann. Bei einer kleinen Radtour durch Weinreben, bunten Blumenwiesen, Feldern und Natur soweit das Auge reicht, hatten wir auf einem Hügel einen wunderbaren Blick fast über den ganzen See.

Fasziniert war ich auch von den Bienenfressern (gehören zu den farbenprächtigsten Vögeln), die hier heimisch sind und die wir in ihren kleinen Höhlen entdeckten. Wir hatten sogar das Glück einen fliegen zu sehen in seiner bunten Pracht.

Während das halbe Burgenland bei gefühlten 31 Grad zu den großen Seen strömte, wo man sich nach langer Parkplatzsuche erstmal bei meterlangen Schlangen am Eingang anstellen muss, hatte Fred für uns noch ein sehr romantisches Plätzchen im Gepäck und entführte uns an einen romantischen Badeteich mit kleiner Gaststätte, wo wir kühle Erfrischungen wie Aperol mit Sekt aufgespritzt und Eis (ist trotz der Hitze nicht überall Standard) genießen konnten.


Plus

Gute Cocktails an der Strandbar in Rust.

Schöne Gasthäuser und Cafés in der Ruster Altstadt. Wunderschöne Innenhöfe.

Herrliches Platzerl am Römersee in Bad Sauerbrunn.

Schönes ruhiges Ambiente in Oggau am See.

Romantisch ist es am Rohrbacher Schwimmteich. Gastro voll ok. Nicht überlaufen.

Minus

Personal könnte freundlicher sein.

Teils lieblos angerichtete Speisen. Manchmal furchtbare Deko auf den Tischen.

Lange Wartezeiten auf die Getränke. Aperolspritzer ohne Eis.

Enttäuschende Erdbeertorte aus dem Tiefkühlfach.

Am Neufelder See waren mir zu viele Leute. Menschenmassen vor der Kasse.


Ein kleines Highlight gab’s noch obendrauf. Weit übers Burgenland hinaus bekannt ist der Taubenkobel. Ein Haubenrestaurant, zu dem auch die Greisslerei gehört. Das ist ein wunderbares kleines Café mit einem Tante- Emma-Laden, in dem man hübsche Dinge oder Mitbringsel kaufen aber auch eine Kleinigkeit essen kann. Wir entschlossen uns für eine Kaffeepause und einer Zitronentorte, wie ich sie vorher sonst noch nirgends gegessen habe.

Text und Fotos: Illona P.

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