Honig aus der Heimat
Was wurde nicht schon alles über die sinkende Population von Honigbienen berichtet. Von den Wiesen und Gärten sind die Bienenstöcke im Laufe der Zeit zunehmend verschwunden. Früher kam immer nur Honig von bekannten Imkern auf den Tisch. Heute finden wir Gläser mit der Aufschrift “Honig” in den Supermarktregalen, die diese Bezeichnung wohl kaum verdienten.
Nur 20 % Prozent der angebotenen Ware kommt von den 85.000 Imkern, die es in Deutschland gibt. “Viel zu wenig”, wie die Oberhachinger Firma “Heimathonig” betont. Honig ist schließlich ein Produkt, bei dem besonderer Wert auf die Herkunft gelegt wird. Wo wurde gesammelt? Welcher Imker hat den Honig abgefüllt?
Zudem sind die Deutschen mit einem Schnitt von 1,4kg pro Person/pro Jahr die Weltmeister im Honig essen.
Dem heimischen Honig soll daher wieder mehr Beachtung geschenkt werden. Einen Beitrag dazu leistet die Webseite “Heimathonig”. Hier können sich Hobby- und Profiimker für eine jährliche Gebühr eine eigene Profilseite erstellen lassen. Beschrieben werden Sorten, Herstellungart und Region. Eine Landkarte erleichtert die Suche nachbestimmten Orten. Wichtig, weil der Honig neben einer Onlinebestellung auch direkt beim Produzenten gekauft werden kann.
Östereicher können derzeit übers den Onlineshop von “Heimathonig” leider nichts bestellen. Dieses Service funktioniert noch nicht. Innerhalb von Deutschland werden 5.95 Euro für den Versand berechnet.



