Müllgebühren im Burgenland werden nicht erhöht

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Strom, Benzin, Lebensmittel – alles wird teurer, außer die Müllgebühren. Die sind auf dem Niveau wie vor 20 Jahren. Und das, obwohl wir immer mehr Müll produzieren. Die burgenländischen Haushalte profitieren also weiterhin von der erfolgreichen Arbeit des „Burgenländischen Müllverbandes“.

Georg Rosner, Michael Lampel, Josef Korpitsch, Johann Janisch (v.li.) © Foto BMV

Am 3. Dezember 2022 fand im Kulturzentrum Mattersburg die Vollversammlung des BMV statt. Im Rahmen dieser Vollversammlung fand auch die turnusmäßige Neuwahl des BMV-Vorstandes für die kommende Funktionsperiode statt. Georg Rosner folgt als Obmannstellvertreter auf Josef Korpitsch.

Das Resümee 2022:

  • Jede Gemeinde kann aus dem erweiterten Gemeindepaket um einen bestimmten Betrag abfallwirtschaftliche Leistungen in Anspruch nehmen. Zusätzlich kann für durchgeführte Flurreinigungsaktionen ein Kostenersatz in Rechnung gestellt werden.
  • Die krisenbedingten, erschwerten Rahmenbedingungen 2022 waren eine große Herausforderung. Aber gerade in dieser Krisensituation hat sich die flächendeckende Organisationsform des BMV bestens bewährt.
  • Der Ressourcenpark Heiligenkreuz ist seit Oktober 2020 geöffnet. Er ist Burgenlands erste Regionale Abfallsammelstelle an dem sich neun umliegende Gemeinden beteiligen. Bis zu 80 verschiedene Fraktionen können während der großzügigen Öffnungszeiten dort abgegeben werden. Die getrennte Erfassung dieser Fraktionen garantiert bessere Möglichkeiten beim Recycling und erhöht die Wirtschaftlichkeit. Aufbauend auf den positiven Erfahrungen sollen ab 2023 weitere Regionale Abfallsammelstellen entstehen.
  • Der Burgenländische Müllverband organsierte 2022 wieder eine landesweite Flurreinigung unter dem Motto „Das Burgenland macht Kehraus und alle machen mit“. Zahlreiche Helfer in 138 Gemeinden haben sich aktiv an dieser Umweltaktion beteiligt und die Natur von rund 250 Tonnen Müll befreit. Auch viele Schulklassen haben wieder mitgeholfen.
  • Um einen ordnungsgemäßen Betrieb der Abfallsammelstellen zu gewährleisten, ist eine laufende Schulung und Weiterbildung der Betreuer dieser kommunalen Einrichtungen erforderlich. 300 Mitarbeiter nahmen an diesen Fortbildungskursen teil, die im November durchgeführt wurden. Neben der richtigen Zuordnung der Alt- und Problemstoffe standen heuer besonders die Themen Lithium-Batterien und Ragweed im Mittelpunkt.
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