Burgenländischer Wein wird teurer

Das Wetter hat den Winzern 2010 ein schwieriges Jahr beschert. Das bekommen nun die Konsumenten zu spüren. Sie erhalten zwar voraussichtlich weiterhin gute Weine aus dem Burgenland – die Preise werden allerdings um einiges höher ausfallen als bisher. So muss man mit einem Anstieg um bis zu 20 Prozent rechnen.  Das könnte so manchem Weinbeißer doch deutlich zu viel sein, wo doch jetzt schon Einheimische jammern, wenn ein “Gspritzter” beim Heurigen 1.40 Euro kostet.

“Da kauf ich mir lieber eine Flasche im Supermarkt und trinke zu Haus a “Glaserl”,  meint ein Heurigenbesucher aus Kleinhölfein.

Der Grund liegt auf der Hand: Die Winzer konnten so wenig Wein lesen wie schon seit 25 Jahren nicht mehr. Im Weingut “Salzl” in Illmitz spricht man sogar von einer 50 prozentigen  Ernteeinbusse aufgrund des verregneten Sommers: “Als wäre das nicht schon genug, hat uns auch noch der Winter mit voller Wucht getroffen und seine Spuren hinterlassen, wodurch wir mit großen Frostschäden zu kämpfen haben. Somit wird wohl nach 2010 auch 2011 eine geringe Erntemenge bringen. Diese Ernteausfälle machen eine Preiserhöhung leider unumgänglich”.

Spätestens im April wird es soweit sein. Dem Kellner aus einer Laune heraus einfach zurufen: “2 Achterl Blaufränkischen bitte” kann dann mitunter ernüchternd wirken. Wenn man dafür 11,20 Euro hinblättert, spitzen sich die Lippen zwangsläufig zum “Aha”.  Das amüsiert weder Einheimische noch Touristen. Das Burgenland ist ein Weinland. Qualität hat seinen Preis. Sicher. Es ist aber kaum zu erwarten, dass bei guten Ernten in den kommenden Jahren, die Preise nach unten korrigiert werden. Tipp: Immer zuerst in die Weinkarte schauen, dann bestellen! Absolut!

Subscribe
Notify of
guest
1 Comment
Neueste
Älteste Meist gevotet
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anschauen.
Hildegard Snehota

Hallo,

habe soeben die Nachricht erhalten, das die Veranstaltung
“Frühling in Ungarn für Austria Guides”

auf den 18. bis 20. März verschoben werden mußte, da Schloß Gödeöllö zum ursprünglichen Termin von der Ungarischen Regierung für ein EU-Treffen reserviert wurde.
Fremdenführer sind ja nicht so wichtig! 😉

Freundliche Grüße
H. Snehota

PS: Ihre Seite lese ich immer sehr gern, weil sie sehr oft gute Tipps beinhalten. DANKE!