Die Walpurgisnacht

Nach vielen kalten, dunklen Wochen, war der Frühling schon immer eine Zeit der Fröhlichkeit und des Feierns. Das Licht und die Wärme kehren allmählich zurück. In der Nacht auf den 1. Mai, wird schlussendlich der Beginn des Sommers gefeiert: der Zeit des Wachstums, der Fruchtbarkeit und Lebenserneuerung.

Mythologisch sind die beiden Maifeste, Walpurgisnacht und Beltaine, eng miteinander verbunden und auch in ihren Riten und Bräuchen verwandt.

Beltaine ist eines von acht keltischen Jahreskreisfesten.

In der Beltainenacht findet nach altem Glauben, die heiligen Hochzeit statt: Der Gott Cernunnos (der Gehörnte) schwängert die noch jungfräuliche Göttin. Aus der Vereinigung des Männlichen mit dem Weiblichen entsteht etwas Neues, das der Natur die Fülle und die Fruchtbarkeit bringt, damit im Herbst eine gute Ernte eingeholt werden kann.

Die Walpurgisnacht hat ihren Namen von der Heiligen Walpurga, einer Äbtissin aus England, welche am 1. Mai heilig gesprochen wurde.

Ursprünglich sollen sich in der Walpurgisnacht die Hexen auf dem Blocksberg zum unzüchtigen Feiern getroffen haben. Später versuchten dann die eingeschüchterten Dorfbewohner durch Glockenläuten oder etwa das Streuen von Salz auf die Haustürschwellen, die Hexen von sich fernzuhalten.

Heute noch ist die Nacht auf den 1. Mai gut dazu geeignet, um einen Blick in die Zukunft zu erhaschen.

Der Maibaum und die Beltainefeuer sind wohl die wichtigsten Riten der Maifeierlichkeiten.

Die Feuer, die in dieser Nacht ursprünglich auf Hügeln in der Natur entzündet worden sind, symbolisieren die lebensspendende Kraft der Sonne. Der Sprung übers Feuer reinigt von Altem und hält gesund.

Der Maibaum stellt als Phallussymbol wiederum die Fruchtbarkeit dar. Der Kranz, der das obere Ende des Maibaums schmückt, ist ein Symbol für das Weibliche. So vereinen sich, wie in der heiligen Hochzeit auch, das Männliche und das Weibliche, um die Rückkehr des Wachstums in der Natur zu symbolisieren.

Tipp: Lerne an diesem Abend mehr über das keltische Jahreskreisfest, über diesen Hexensabbat, an dem jede gute Hex’ ihren Besen aus dem Kämmerlein holt und sich mit ihm in die Lüfte schwingt …

Sonnennest: Nina Rebecca Zachs, Shakti

Datum: Freitag, 30. April 2010, Beginn: 18.30 – 20.30
Energieausgleich: € 20,-
Veranstaltungsort: SonnenNest, Kasernenstraße 7B/10, 7000 Eisenstadt
Anmeldung unter: 0699-186 009 07
nina.zachs@gmail.com

Weitere geheime, magische Hexenplätze:

Hexenhügel bei Krensdorf

Hölzelstein bei Oggau

Herzberg bei Redlschlag

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