Pflegepersonal sitzt in Rumänien fest

Was sich das Land Burgenland erhofft hatte, nämlich notwendiges Pflegepersonal aus Rumänien einzufliegen, findet plötzlich ein jähes Ende. Die Rumänische Notstandsverordnung verbietet Ausreise von PflegerInnen und BetreuerInnen!

Nach Gesprächen mit dem Sozialministerium und dem Außenministerium wurde offenkundig, dass der vom Land Burgenland geplante Flug am 15. April nicht zustande kommt.

Am 7. April wurde in der rumänischen Notstandsverordnung festgelegt, dass keine Ausreise nach Österreich für ArbeiternehmerInnen aus dem Bereich der sozialen Fürsorge gestattet ist, da Österreich als sogenannte „Rote Zone“ gilt.

Rumänische Staatsbürger werden unter Quarantäne gestellt, wenn sie aus Österreich kommen. Damit ist eine beaufsichtigte Zwangsquarantäne gemeint. Aus heutiger Sicht kann nicht gesagt werden, wie lange diese Maßnahmen andauern. Wir hoffen, dass möglichst viele Betreuerinnen und Betreuer im Burgenland bleiben.“, so Illedits.

Der geplante Flug nach Zagreb, um 100 PersonenbetreuerInnen ins Land zu bringen, ist nicht betroffen und soll planmäßig am 15. April stattfinden. In Wien Schwechat angekommen, müssen sich die Passagiere aus Zagreb in eine zweiwöchige Quarantäne begeben, um dann ihre KollegInnen ablösen zu können. Unterkünfte hierfür wurden bereits vom Land Burgenland organisiert.

Durch die verstärkte Pflegehotline, der Einsatz der mobilen Hauskrankenpflege, die beiden Ersatzbetreuungseinrichtungen zur vorübergehenden Unterbringung sowie die Trennungszulage in Höhe von 500 Euro für Betreuer bei Turnusverlängerung, bleibt die Versorgung dennoch gesichert!

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