Weinlexikon für Anfänger

Wein kann für Anfänger zunächst einmal sehr komplex und einschüchternd erscheinen. Mit all den verschiedenen Rebsorten, Regionen, Fachbegriffen und Verkostungstechniken kann es schwierig sein, den Einstieg in die Welt des Weins zu finden. Aber keine Sorge! Mit diesem Weinlexikon für Anfänger möchten wir Ihnen die grundlegenden Konzepte und Begriffe näherbringen, damit Sie Schritt für Schritt mehr Verständnis und Genuss aus Ihren Weinerlebnissen schöpfen können.

Grundbegriffe

  • Rebsorte: Die Traubensorte, aus der der Wein hergestellt wird, z.B. Chardonnay, Merlot, Riesling.
  • Alte Welt: Weinregionen in Europa, wie Frankreich, Italien, Spanien.
  • Neue Welt: Weinregionen außerhalb Europas, wie Kalifornien, Australien, Neuseeland.
  • Säure: Verleiht Frische und Lebendigkeit im Wein.
  • Tannine: Bittere Verbindungen in Rotweinen, die für Struktur und Alterungspotenzial sorgen.
  • Körper: Beschreibt die Textur und Fülle des Weins im Mund.

Verkostung

  • Farbe: Gibt Aufschluss über Rebsorte, Reife und Herstellungsmethode.
  • Tränen/Fenster: Schlieren, die der Wein nach dem Schwenken an der Glaswand hinterlässt.
  • Aromen: Frucht-, Blumen- oder Gewürznoten, die man im Wein wahrnimmt.
  • Abgang: Der Eindruck, den der Wein im Mund hinterlässt, nachdem er geschluckt wurde.
  • Trocken: Wein, der nur wenig Restzucker enthält.

Preise

  • Einstiegsweine: Gute Weine für Anfänger, meist zwischen 5-12 Euro.
  • Premiumweine: Teurere Weine mit besonderen Qualitäten, oft über 12 Euro.

Tipps für Anfänger

  • Probieren Sie verschiedene Rebsorten und Regionen aus, um Ihren Geschmack zu finden.
  • Beginnen Sie mit leichten, fruchtigen Weißweinen und Rotweinen mit weniger Tanninen.
  • Lassen Sie sich von Sommeliers oder Verkäufern beraten, um passende Weine zu finden.
  • Genießen Sie Wein in Gesellschaft, um die Sinne zu schärfen und neue Aromen zu entdecken.

Weitere Begriffe

A

  • Alte Reben: Reben, die mindestens 30 Jahre alt sind und eine hohe Qualität der Trauben produzieren.
  • Aroma: Bezeichnet den traubigen Duft und Geschmack von jungen Weinen.

B

  • Bacchus: Der römische Gott des Weines, der in der Mythologie als Beschützer des Weines dargestellt wird.
  • Blumig: Intensiver Duft mit Eleganz und Charakter.
  • Barrique: Reifung in Eichenfässern.

C

  • Cuvée: Eine Mischung von Weinen aus verschiedenen Jahrgängen oder verschiedenen Rebsorten.

D

  • Düngung: Der Prozess, bei dem Nährstoffe in den Boden gebracht werden, um die Reben zu stärken.

E

  • Ernte: Der Prozess, bei dem die reifen Trauben von den Reben geschnitten und gesammelt werden.
  • Eiswein: Wein, bei dem das Wasser in den Trauben gefroren ist. Die Trauben werden nach dem ersten Frost gelesen.

F

  • Fermentation: Der Prozess, bei dem die Trauben in Wein umgewandelt werden, indem sie mit Hilfe von Hefen gesüßt werden.
  • Filtration: Der Prozess, bei dem der Wein gereinigt wird, um ihn von Partikeln und anderen Unreinheiten zu befreien.

H

  • Hefe: Eine Mikroorganismenart, die bei der Gärung des Weines verwendet wird.

I

  • Intensität: Bezieht sich auf die Farbtönung, den Duft oder den Geschmack.

K

  • Kelter: Ein Gerät, das verwendet wird, um die Trauben zu pressen und den Saft zu extrahieren.
  • Kelterei: Ein Unternehmen, das Weine produziert und vermarktet.
  • Körper: Gehalt eines Weines.

L

  • Lage: Synonym für Weinberg.
  • Lese: Synonym für die Weinernte.
  • Länge: Anhaltender Geschmackseindruck, der nach dem Schlucken im Mund verbleibt.

N

  • Nährstoffe: Substanzen, die in den Boden gebracht werden, um die Reben zu stärken.
  • Nebenprodukte: Produkte, die während des Weinherstellungsprozesses entstehen, wie zum Beispiel Most und Presslinge.

O

  • Österreichische Weinregionen: Bekannt für ihre Weine sind zum Beispiel die Steiermark, Niederösterreich und das Burgenland sowie Wien.

P

  • Pressung: Der Prozess, bei dem die Trauben gepresst werden, um den Saft zu extrahieren.

R

  • Reben: Die Pflanzen, auf denen die Trauben wachsen.
  • Rebsorte: Eine spezielle Sorte von Reben, die für ihre besonderen Eigenschaften bekannt ist.
  • Reifung: Der Prozess, bei dem der Wein in Fässern oder Flaschen gelagert wird, um ihn zu reifen.
  • Restzucker: Zucker, der nach Abschluss der Gärung im Wein verbleibt.

S

  • Säurebetont: Wein mit scharfem Geschmack.

T

  • Trauben: Die Früchte der Reben, die für den Weinbau verwendet werden.
  • Traubenpressung: Der Prozess, bei dem die Trauben gepresst werden, um den Saft zu extrahieren.
  • Traubenzucker: Ein Maß für die Süßigkeit der Trauben.
  • Tiefe: Komplexer Geschmack.

U

  • Uhudler: Spezielle Rebensorte aus dem Burgenland.

V

  • Vergärung: Der Prozess, bei dem die Trauben in Wein umgewandelt werden, indem sie mit Hilfe von Hefen gesüßt werden.

W

  • Weinbau: Der Prozess, bei dem Reben angepflanzt, gepflegt und die Trauben geerntet werden, um Weine zu produzieren.
  • Weinberg: Ein Feld, auf dem Reben angepflanzt sind und die Trauben reifen.

Dieses Lexikon soll Ihnen helfen, die wichtigsten Begriffe und Konzepte im Weinbereich zu verstehen und Ihre Kenntnisse zu erweitern. 

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